der Cottbuser Musikherbst hatte 1966 seine Premiere und brachte in 25 Jahrgängen (bis 1990) jeweils in ca. 30 - 50 Veranstaltungen einen Querschnitt des Musiklebens, der die unterschiedlichsten Epochen, Gattungen und Stilrichtungen berücksichtigte.
Dabei wurde auch der zeitgenössischen Musik gebührender Platz eingeräumt.
Nach einer Unterbrechung von acht Jahren kam im Jahr 1999 dann der 26. Musikherbst mit der Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus.
Bei der "Rekonstruktion" des Cottbuser Musikherbstes stand zwar nicht so viel Geld wie bei den vorangegangenen Festen zur Verfügung, dafür gibt es aber nunmehr ein klares Konzept:
Menschen zusammenführen, die gern neue Musik schreiben, aufführen und solche, die diese Musik hören wollen.
Erklärtes Ziel ist es, unbekannte und neue sorbische Musik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sorbische
Komponisten ins Rampenlicht zu rücken, darüber hinaus ein Podium für die Musik brandenburgischer Komponisten zu sein sowie als Veranstalter eines Musikfestes im Osten Brandenburgs osteuropäische Komponisten zu fördern.
Auch für dieses Jahr haben wir wieder interessante Programme vorbereitet. Besonders nahe legen möchte ich Ihnen das Konzert in der Fachhochschule Lausitz mit einer Reprise der Preisträgerstücke des Wettbewerbskonzertes des BVNM aus dem Jahr 1994, ergänzt mit Werken von Detlef Kobjela, Lothar Graap und Samuel Barber.
Harald Lorscheider
Vorsitzender des Vereins Cottbuser Musikherbst e.V.
Das Konzert wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes Brandenburg, die Stadt Cottbus und die Sparkasse Spree-Neiße
Mit freundlicher Unterstützung von LTV