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PERSONEN

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M
Machower, Milo   (*1980)    Musiker

Milo Machower (Blockflöten, Voc)

*1980

Milo Machower

Milo Machover, geboren in New York, erhielt seine musikalische Ausbildung in Paris und studierte Querflöte in Freiburg im Breisgau bei Robert Aitken und Felix Renggli. Seit 2001 hat er sich als Sänger und Renaissance-Traversflötist, als Mitglied der Ensembles Non Papa, Cantus Modalis (Leitung: Rebecca Stewart), Schola Stralsundensis (Leitung: Maurice van Lieshout) und Nusmido, auf die Musik des Mittelalters und der Renaissance spezialisiert


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble nusmido"
Beschreibung:


Manaev, Konstantin        Musiker

Konstantin Manaev (Violoncello)


Konstantin Manaev


Mitwirkung im Ensemble: "Sonar Quartett"
Beschreibung:

Seit seiner Gründung 2006 tastet das Sonar Quartett immer wieder die Ränder der klassischen Musik ab, es erschafft Utopien und improvisiert Klangabdrücke, deren Nachhall schon den Weg zum nächsten notierten Werk nährt. Die vier in Berlin lebenden Musiker:innen Wojciech Garbowski, Salvatore Di Lorenzo, Ian Anderson und Konstantin Manaev verstehen sich als komponierendes Streichquartett, das weit über vermeintliche Genregrenzen hinausgreift, indem es sich auch der eigenen Körper, elektronischer Verstärkung und Verfremdung bedient oder auch bildkünstlerische Werke in Klang verwandelt. Neue Musik geht mit dem Sonar Quartett über das Hör- und Sichtbare hinaus, sie wird für die Spielenden und für die Zuhörer:innen gleichermaßen zu einem taktilen Erlebnis.

Das Sonar Quartett war in den vergangenen Jahren mit Konzerten bei einschlägigen Festivals wie London Ears, Gaudeamus Utrecht, Présences Paris, Tage Neuer Musik Zürich, Pan Music Festival Seoul, Festival Musiiki Aika (Finnland), Huddersfield Contemporary Music Festival, Era Schaeffera Warschau, KLANG Kopenhagen Avantgarde Music Festival, Nauriz XXI Almaty (Kasachstan), Festival de Musica de Morelia(Mexiko) und Open Days Aalborg zu Gast. Daneben konzertierten sie bei den Festivals Ultraschall Berlin, MaerzMusik, dem Forum Neuer Musik des Deutschlandfunk, dem Siemens Arts Program, dem Bachfest Leipzig und den Wittener Tagen für neue Kammermusik.

Vom klassischen Streichquartett Beethovens über selten gespielte Komponisten wie Friedrich Goldmann, das neu erarbeitete Werk „Cat O‘Nine Tails“ von John Zorn bis hin zu jungen Komponist:innen wie beispielsweise Farzia Fallah – das Repertoire des Sonar Quartetts präsentiert eine große musikalische Bandbreite. Davon zeugt auch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Dieter Appelt, Alwynne Pritchard – Komponistin und Performerin – oder Beatboxer Daniel Mandolini in einer Komposition von Tobias Schwencke. In Zukunft möchte sich das Ensemble außerdem intensiver mit Elektronik beschäftigen, um die eigenen Werke klanglich zu erweitern.

Als komponierendes Streichquartett schafft das Sonar Quartett in der konsequenten Weiterentwicklung der gemeinsamen Improvisation notierte Kompositionen, reproduzierbar und dennoch flexibel durch die jeweilige Interpretation. Dies bedeutet für die vier Berliner Musiker:innen eine sehr unmittelbare Form des Ausdrucks, die über die Jahre der Zusammenarbeit entstanden ist: das Spielen zeitgenössischer Kompositionen wurde ergänzt, kontrastiert und reflektiert in gemeinsamen Improvisationen. Dabei entstanden magische Klänge, sehr reiche, ungewöhnliche Klangwelten wurden aufgestoßen. In der Folge manifestierte sich der Wunsch, diese Improvisationen festzuhalten, wiederholbar zu machen und dazu zu viert ein System der Kommunikation und der Notation zu entwickeln und den gemeinsamen Klang immer wieder neu zu suchen, zu definieren und festzuhalten.

So etabliert sich das Sonar Quartett seit 2019 mit seiner CD SONAR (Are Verlag), der Komposition Lunik I (Huddersfield Contemporary Music Festival) und Magma (Konzertreihe EVOLUTION) als komponierendes Streichquartett. Mit diesem Engagement möchte das Ensemble einen neuen Bereich definieren und Standards setzen: es wird durch das gemeinsame Komponieren kein Komponist, die Musiker:innen treten nicht wie ein:e Komponist:in in Erscheinung, sondern die gemeinsam entwickelten Stücke sind Konzeptkunst, Kollektiv-Kompositionen.

Während der Pandemie hat diese Form des Ausdrucks aus einer neuen Perspektive an Bedeutung gewonnen, zumal eine sehr intensive Arbeit an den eigenen Kompositionen erfolgte, die in mehreren Videos und im Livekonzert präsentiert werden konnten. Trotz ihrer Wiederhol- und Reproduzierbarkeit sind die Werke immer auch Reaktion auf den jeweiligen Raum, werden im Dialog mit dem Publikum einzigartig. Konzerte sind fundamentaler Bestandteil der künstlerischen Arbeit, da sie Spiegel und Referenz sind, die Stücke erst dort lebendig werden. Die Musiker:innen verstehen sich gleichermaßen als Klangforscher:innen, die an der Grenze von Komposition und Improvisation experimentieren, forschen und dadurch herausstellen, welchen unersetzlichen Wert das Livekonzert-Erlebnis durch die Flexibilität und Reaktionsmöglichkeiten ausmacht.


Marcel Chyrzyński,   (*1971)    Komponist

Marcel Chyrzyński

*26.11.1971

 Marcel Chyrzyński

Marcel Chyrzyński (* 26. November 1971 in Częstochowa) ist ein polnischer Komponist und Musiker.

Chyrzyński studierte an der Musikakademie Krakau Komposition bei Marek Stachowski (Abschluss mit Auszeichnung 1995), Instrumentation bei Krzysztof Penderecki und elektronische Musik bei Marek Chołoniewski. Als Fulbright-Stipendiat setzte er seine Ausbildung bei Richard Boulanger, Cindy McTee und Rodney Oaks fort. Ab 1994 war er Dozent an der Musikakademie Krakau. Nach seiner Habilitation wurde er 2010 Professor an der Fakultät für Komposition, Interpretation und Musikerziehung an der Akademie, seit 2014 ist er Direktor des Instituts für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie.

Für seine Kompositionen erhielt Chyrzyński Erste Preise beim Andrzej-Krzanowski-Wettbewerb für junge Komponisten 1988 und 1990, beim Adam-Didur-Kompositionswettbewerb 1994 und beim Tadeusz-Baird-Festival für junge Komponisten 1997 sowie zwei dritte Preise bei den Wettbewerben für Sakralmusikkomposition 1996 und 1997. Er nahm u. a. an der Internationalen Akademie für Neue Komposition in Schwaz (1994), den XV Summer Composition Courses in Białystok (1995), der 3. Internationalen Werkstatt für Neue Musik und Computer in Stuttgart (1995), den 4. Contemporary Music Workshops in Krakau und Stuttgart (1996) und den Summer Composition Courses in Radziejowice (1996, 1997) teil, wo er seine musikalische Ausbildung bei Meistern wie Paul Paterson, Sylvano Bussotti, Claude Lefebvre, Jōji Yuasa, Bogusław Schaeffer, Lidia Zielińska und Hanna Kulenty vervollkommnete.

Chyrzyński komponierte Orchesterwerke und Kammermusik, Chorwerke, elektroakustische und elektronische Musik, zudem auch Schauspielmusiken (u. a. zu Słowa Boże (Divinas Palabras) von Ramón del Valle-Inclán, Pan Paweł (Herr Paul) von Tankred Dorst, Zabawa (Die Party) von Sławomir Mrożek, Phaedra's Love von Sarah Kane, Legoland von Dirk Dobbrow, Tatuaż (Tätowierung) von Dea Loher, Wścieklizna Show (Hasenshow) und Pokolenie porno (Generation Porno) von Paweł Jurek und Testosterone von Andrzej Saramonowicz). Seine Werke werden weltweit in Konzerten und bei Festivals aufgeführt. Seit 1995 ist er Mitglied des polnischen Komponistenverbandes, seit 2005 der polnischen Gesellschaft für elektroakustische Musik.


 Aufgeführte Werke von Marcel Chyrzyński:

9/11 Elegy (2022) für Violoncello und Klavier
aufgeführt am: 03.06.2024 in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Cracow Duo (Krakau, Polen) bei intersonanzen 2024
Marek Szlezer,        Musiker

Marek Szlezer (Klavier)


 Marek Szlezer

Marek Szlezer born in Krakow, began piano lessons at the age of five. He was educated in music schools of the first and second degree under the guidance of Krystyna Adamska, Jerzy Łukowicz, and Stefan Wojtas. From 1994 to 2000, he studied at the „Ecole Normale de Musique de Paris „A. Cortot” in France in the piano class of Prof. M. Crudel, earning a „Diplôme Supérieur de Concertiste” diploma. He graduated from the Academy of Music in Krakow in 2004 in the class of Prof. E. Bukojemska, with honours. In the same year, he received a royal scholarship for postgraduate studies at the Chapelle Musicale Reine Elizabeth in Brussels in the class of A. Rahman El-Bacha, which he completed in June 2005 with honours, receiving the title „Master after Master”. He obtained the title of professor in 2022. Currently, he is the head of the Piano Department at The Krzysztof Penderecki Academy of Music in Kraków.

As a twelve-year-old, he won the Grand Prix at the International Piano Competition in Rome in 1993, which established his international career. He is the recipient of numerous awards and has been a multiple recipient of scholarships from the Ministry of Culture the „A. Roussel” and „Amical” foundations in France, the „Talent Promotion Foundation” and the YAMAHA Foundation. He has attended master classes with, among others, D. Bashkirova, A. Ciccolini, E. Mogilevski, V. Banfield, M. Pressler, D. Merlet, J. Vanden-Eyden, and H. Czerny-Stefańska. He also took artistic advice from Fou Ts’ong and Kevin Konner. He has performed under the baton of conductors such as P. Borkowski, Ł. Borowicz, T. Bugaj, W. Czepiel, J.M. Florencio, P. Kotla, M. Nałęcz-Niesiołowski, M. Pijarowski, Z. Rychert, R. Silva, A.Wit, T. Wojciechowski.

Highly regarded for his interpretations of the works of Fryderyk Chopin. He received first place in the scholarship competition of the F. Chopin Society in Warsaw, third place in the International Chopin Competition in Mariańskie Łaźnie, a special award from the National Edition of the Complete Works of Fryderyk Chopin, as well as many other awards at renowned international piano competitions. His recital opened the 56th Chopin Festival in Duszniki Zdrój. He also had the honour of performing a recital on Chopin’s original piano at the Collegium Maius Museum of the Jagiellonian University on the night of Poland’s entry into the European Union in 2004. In March 2015 he performed at Carnegie Hall in New York to celebrate the 205th anniversary of the composer’s birth.

He has numerous world and Polish first performances of contemporary works, including those by M. Stachowski, P. Mykietyn, and M.P. Górecki, as well as compositions dedicated to him by many composers. He has performed in prestigious concert halls such as Carnegie Hall, Concertgebouw and Wigmore Hall and has recorded for radio stations and television stations throughout Europe. He is actively involved in promoting Polish music at home and abroad, making numerous discoveries and first performances of works by Polish composers, including Aleksander Tansman, Jadwiga Sarnecka, and Karol Szymanowski. He collaborates with The Polish Music Publishing House and, since 2013, he has been the editor of the editions of piano works by Polish composers for the Eufonium publishing house.

The artist performs and teaches at prestigious universities around the world, such as Cambridge, Columbia, Chicago, and São Paulo. His numerous recordings for Warner, DUX, and EMI have been recognized by critics and have received awards, including „La Clef de ResMusica”, Gramophone Editor’s Choice, 5 du Diapason, Prix de la SACD, Global Music Awards Outstanding Achievement, the title of Musicweb International’s album of the month, and the „Album of the Year 2017” award from the Hi-Fi magazine. He has been nominated for the FRYDERYKI numerous times – a record with his participation received a statuette in 2025 in the Chamber Music category. He also received the Muzyczne Orły 2025 statuette and was nominated for the International Classical Music Awards.

He serves as a member of the board of the Karol Szymanowski Society and is a member of the Polish Phonographic Academy and the Ferenc Liszt Society. For his work in promoting Polish music he was awarded the Gloria Artis Medal for Merit to Culture by the Minister of Culture and National Heritage. Since 2022 Marek Szlezer has been a Steinway & Sons artist.


Mitwirkung im Ensemble: "Cracow Duo"
Beschreibung:

Cracow Duo: Kalinowski & Szlezer

Magazine “The Strad” wrote about the Cracow Duo: „Kalinowski and Szlezer, friends since childhood, have a wonderfully natural rapport and there is an arresting quality to their playing that gives life to the music”. They studied together in Cracow and Paris and began to perform together as Cracow Duo over twenty years ago. Since that time their concerts and recordings received the highest critical acclaim in Poland and abroad with reviews in such media outlets as Polish National Radio, Slovenski Rozhlas, Radio Suddeutsche Rundfunk and important magazines and websites such as ClassiqueInfo, Classical Music Review, Res Musica, American Record Guide, Ruch Muzyczny, Twoja Muza, The Strad and Gramophone.

Musicians performed on the most prestigious stages, including Seoul Arts Center in Seoul, Alfred Newman Hall in Los Angeles, Carnegie Hall in New York, Palacio de Bellas Artes in Mexico, Salle Cortot in Paris,
St Martin-in-the-Fields in London and Concertgebouw in Amsterdam. They made tours promoting Polish music in various countries and regions: Middle East (2006); Caucasus (2013); Georgia (2014); USA and South Korea (2015); Mexico (2015; 2016); Brazil and Argentina (2016; 2017); USA (2017); China (2018); Georgia (2019); Moldova (2021); USA (2022); Republic of Korea (2022), Brazil (2023) and USA (2023, 2024) among others. In 2010, they represented their hometown at Krakow Days in Nanjing (China).

Cellist Jan Kalinowski and pianist Marek Szlezer share a special commitment and fascination with music written by rarely performed Polish composers. They tirelessly perform their works. Among their many programs, the Cracow Duo frequently presents compositions for cello and piano by Fryderyk Chopin, Aleksander Tansman, Karol Szymanowski, Zygmunt Stojowski, Szymon Laks, Ludomir Rożycki and Tadeusz Majerski, as well as works by contemporary Polish and foreign composers written specially for them.

Since 2009, Cracow Duo regularly records and releases CDs. Their albums have received numerous awards and distinctions: Aleksander Tansman – works for cello and piano (DUX, 2009), Fryderyk Chopin – complete chamber works (DUX, 2010; with Bartłomiej Nizioł, awarded French critics’ award La Clef de ResMusica and nomination for the Polish Music-lovers Award of Polish Radio Program 3rd), Krzysztof Penderecki – chamber music vol. I (DUX, 2014; awarded the Gramophone Editor’s Choice award). The musicians also took part in the recording of the real life song album by Joanna Freszel (DUX, 2015; awarded the Prix de la SACD). They recorded Dedications (DUX, 2014) presenting compositions written for Cracow Duo by Krakow composers. On the occasion of 15 years of joint artistic activity the book Spod Estrady (2016) was published, Mateusz Borkowski’s interview with artists, as well as the album Memories (DUX, 2016). In 2018, the Warner Classics released the Polish Music Experience album recorded with the Orchestra of the Royal City of Krakow Sinfonietta Cracovia under the baton of Jurek Dybał. In 2021, on the 20th anniversary of the Cracow Duo, musicians recorded an album entitled Classics & Discoveries (DUX, 2021), composed from the most famous pieces for cello and piano combined with lesser-known extraordinary musical discoveries. In 2023, DUX released two albums in the Dedications series (vol. 2 & 3, DUX, 2023), presenting compositions written for the Cracow Duo by Polish composers in years 2011-2022. Recordings of musicians, in addition to favorable reviews have received numerous nominations for the Fryderyk Award (Polish Phonographic Industry Award).

In 2024 they received the Golden Diploma in the Chamber Ensemble category and the Bronze Diploma in the Phonograph Record category of the 4th International Competition „Musical Eagles”. In 2025 they were recognized with Global Music Awards Outstanding Achievement for the album Dedications vol. 2 in the Contemporary Classical category.

A similar understanding of music and common artistic vision coupled with a virtuosity and a concert experience have produced interpretations that are emotional, sincere and spontaneous.

Jan Kalinowski (born 1982) Studied at the Music Academy in Cracow, the École Normale de Musique in Paris and the Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart under the guidance of Professors: Witold Herman, Paul Julien and Peter Buck. He has also taken part in master classes given by David Geringas, Ivan Monighetti and Arto Noras. He received scholarships from Polish and foreign foundations, as well as the City of Cracow, the Malopolska Region and the Ministry of Culture and National Heritage. He has recorded for radio and television, including the cello concertos by Witold Lutosławski (Lebanese National Orchestra, Azerbaijan State Philharmonic) and Marek Stachowski (Beethoven Academy Orchestra). As a solist he has been performing under the baton of many renowned conductors, such as: Rauf Abdullayev, Łukasz Borowicz, Wojciech Czepiel, Jacek Rafał Delekta, Jurek Dybał, Michał Dworzyński, Jacek Kasprzyk, Adam Klocek, Paweł Kotla, Paweł Przytocki, Daniel Rajskin, Jacek Rogala, Maciej Tworek, Alan Urbanek and Antoni Wit. He is Professor and works at the Krzysztof Penderecki Academy of Music in Krakow, where he serves as Dean of the Instrumental Faculty. In 2014 DUX published an album with his artistic project Polish Cello Music containing works by polish composers for cello ensembles from one to eight instruments. Jan Kalinowski also recorded the V Suite by Johann Sebastian Bach for the Bach Society and took part in recording the album: Krzysztof Penderecki – chamber music vol. II Violoncello Totale (DUX, 2017). For his artistic activity and commitment to promote Polish music, he was awarded the honorary badge Meritorious for Polish Culture by the Minister of Culture and National Heritage. From 2012 he plays the instrument by Wojciech Topa.

Marek Szlezer (born 1981) Is one of the most sought-after Polish pianists. His career started with the Grand Prix at the International Piano Competition in Rome at the age of 12. He has studied at the École Normale de Musique in Paris, the Music Academy in Cracow and the Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgium with Ewa Bukojemska, Abdel Rahman El Bach, Dmitri Bashkirov and Marcella Crudeli. He has held grants from Polish and foreign foundations, as well as the City of Cracow and the Ministry of Culture and National Heritage. He is a prizewinner of many prestigious competitions in Poland and abroad. His consummate performances of Frederic Chopin’s music have won him numerous prizes: 1st Prize at the National Chopin Competition in Warsaw and the special prize of the Chopin National Edition. He had the honor to play a concert on Chopin’s original piano at the Jagiellonian University on the night Poland entered the European Union. Marek Szlezer has performed in such prestigious concert halls as Carnegie Hall, Palais des Beaux Arts, Salle Cortot, Wigmore Hall, St Martin-in-the-Fields, Alfred Newman Hall and NCPA. He has performed with leading orchestras, including the English Chamber Orchestra, National Symphonic Orchestra of Ukraine and the National Polish Radio Symphonic Orchestra. He discovered the piano music of Jadwiga Sarnecka and recorded a selection of her compositions for DUX. He is the author of numerous research papers about piano works of Polish composers, published by Polish Music Publishers and Euphonium, as well as book publications and articles about Polish music. He has recorded several albums (DUX, EMI, Amadeus and Moderato Classics among others), receiving an enthusiastic critical acclaim in prestigious musical magazines (Gramophone, Kulturspiegel, The Strad, Pizzicato, Fanfare, American Record’s Guide among others). He is Professor and works at the Krzysztof Penderecki Academy of Music in Krakow, where he serves as Head of the Piano Department. For his artistic activity and commitment to promote Polish music, he was awarded the Gloria Artis medal by the Minister of Culture and National Heritage. Marek Szlezer is Steinway Artist.


Markiewicz, Michał        Musiker

Michał Markiewicz (Viola)


Michał Markiewicz


Mitwirkung im Ensemble: "NeoQuartet (PL)"
Beschreibung:

NEOQUARTET is Polish string quartet focused on performing contemporary classical music.

We are passionate about art and contemporary music. We love to create, play concerts, think outside the box, challenge existing dogmas. We enormously value the possibilities of collaboration with various artists and ensuing mutual inspiration. We are fascinated by making bonds with audience, jumping to other dimensions and catching new perspectives of looking into the world.
Outstanding energy, full commitment, freedom of expression and creation of new developmental paths – these are the main features of NeoQuartet.
NeoQuartet is one of the most interesting, engaging and action-oriented ensembles of contemporary music in Europe. It is a Prize-Winner of prestigious Pomeranian Artistic Award. The ensemble was also nominated to numerous other prizes (Sztorm Roku, Fryderyki). Quartet has recorded 12 CDs released by Polish, German, Greek,, and American labels.
Since 2017, NeoQuartet expanded its instrumental spectrum with electric midi string violins, viola and cello plus synthesizers and loopers beginning with this purchase new, unique musical phenomenon throughout the world. In 2022 first CD with NeoQuartet’s own compositions was released. String Theory album will chart new musical territories of string quartet development in 21st century.
NeoQuartet plays concerts in Poland and abroad. From 2012 to 2021 the ensemble performed over 500 concerts almost in every corner of the world (21 countries) including prestigious concert halls of Carnegie Hall in New York and Forbidden City Concert Hall in Beijing.


Màrkos, Albert   (*1967)    Komponist

Albert Màrkos

*1967

Albert Màrkos

Albert Màrkos wurde 1967 in Kolozsvàr (heute Cluj Napoka/Rumänien) geboren. Er ist ungarischer Cellist, Komponist, Improvisator, Zeitgenosse und Angestellter. Seine klassische Musikausbildung begann er in Kolozsvàr. Sein Studium an der Kolozsvàrer Musikakademie hat er nach 2 Jahren abgebrochen.
Er war Cellist bei den symphonischen Orchestern in Kolozsvàr und Marosvàsàrhely (heute Târgu Mureș in Rumänien.) Im Jahre 1992 beendete er seine Karriere als klassischer Musiker und lebt seit 1993 in Ungarn. Seitdem beschäftigt sich mit experimenteller Musik. Als Filmmusikkomponist hat er für mehrere ungarische experimentelle Filme Musik komponiert, wie Zero (2015), Taxidermia (2006) und Mancs (2015).


 Aufgeführte Werke von Albert Màrkos:

TUTUN (2021) für Trompete und Percussion
aufgeführt am: 21.08.2021 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Duo Samodai-Szives bei intersonanzen 2021

Das Werk „TUNTUN“ wurde für das Duo „Samodai&Szìves“ komponiert. Es ist ein Werk, das die Musik mit theatralischen Elementen verbindet. Màrkos vermischt in dem Werk Mikrotonalität mit typischen, in unserer Zeit gebräuchlichen musikalischen Effekten. Die beiden Ausführenden korrespondieren nicht nur auf der musikalischen Ebene, sondern es entsteht auch ein metakommunikativer, theatralischer Dialog: sie sprechen jedoch nicht, sondern nutzen ausschließlich ihre Instrumente dafür.
Der Titel des Werkes ist eine Anspielung auf mehrere Naturphänomene: der Herzschlag und die Stimme eines Spechtes im Wald.

Marroquin, Hector        Musiker   Komponist

Hector Marroquin (Horn)


Hector Marroquin

Der in Mexiko geborene und in Berlin lebende Komponist verfügt über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung im Schreiben von Konzert-, Bühnen- und Filmmusik.

Nachdem ich mein Musikstudium in Mexiko und Uruguay begonnen hatte, zog ich nach Berlin, um mein Studium abzuschließen und einen Master in Filmmusikkomposition zu machen. Seitdem bin ich als freischaffender Musiker in verschiedenen Projekten für Film, Fernsehen, Theater und Konzertbühne tätig.


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


 Aufgeführte Werke von Hector Marroquin:

Martens, Gitta   (*1950)    Musikerin

Gitta Martens (Stimme)

*1950

Gitta Martens

Gitta Martens, Jg.1950, studierte Politik- und Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie und schloss ihre Studien mit dem Diplom in Politik und dem 1. und 2. Staatsexamen für die Sekundarstufen I und II ab. Sie ist zudem Psychodrama-leiterin (DAGG). Mit Kindern und Jugendlichen spielt sie seit 1971 Theater in den verschiedensten Zusammenhängen: freie Jugendarbeit und Jugendberatung, politische Bildung, Schule und Theater.

Von 1981 bis 2015 war sie hauptberuflich als Dozentin für Theater und ab 1991 auch als Leiterin des Fachbereichs an der Akademie für Kulturelle Bildung (vormals Akademie Remscheid) tätig.
Dort konzeptionierte und leitete sie Fortbildungen in Theaterpädagogik für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie spielt Playbacktheater, erzählt Kindern aus dem Stegreif Geschichten, inszeniert musiktheatrale Stücke für Kinder oder coacht Menschen, die in der kulturellen Bildung oder Schule mit Kindern und Jugendlichen Theater spielen.

Sie hat drei Bücher zum Schwerpunkt „Feministische Kulturarbeit“ herausgegeben, speziell „Feministische Theaterpädagogik – Grundlagen und Projekte“ Remscheid 1992; sowie zahlreiche Aufsätze veröffentlicht zu Theater mit den Schwerpunkten: Schule, Therapie, Politik, Kulturelle Bildung, siehe hierzu die Homepage der Akademie für Kulturelle Bildung, FBR Theater.

Die Autorin ist seit Frühjahr 2015 im Ruhestand. Für Supervision bei theaterpädagogischen Projekten steht sie zur Verfügung.


Mitwirkung im Ensemble: "Offhandopera Berlin"
Beschreibung:


Mäthger, Tobias   (*1977)    Musiker

Tobias Mäthger (Tenor)

*1977

Tobias Mäthger

Tobias Mäthger, 1977 geboren, studierte erfolgreich Gesang (M. Weichert; Liedklasse KS Olaf Bär), Dirigieren (H.-Chr. Rademann) sowie Schulmusik in Dresden und ist als freischaffender Sänger, Dirigent, Pädagoge und Kirchenmusiker tätig. Bereits heute kann er auf eine vielfältige, erfolgreiche nationale und internationale Konzerttätigkeit


Mitwirkung im Ensemble: "AUDITIVVOKAL DRESDEN"
Beschreibung:

Wer in die unbekannten Weiten und Höhen zeitgenössischer Vokalkunst vordringen will, muss AUDITIVVOKAL hören.
Seit 2007 entdeckt das Ensemble mit seinem Leiter Olaf Katzer das musikalische Terrain in ganz unkonventioneller Weise und verblüfft jedes neugierige Ohr.
Die 24 Sängerinnen und Sänger, die in kleinen und großen Besetzungen zusammen wirken, beherrschen neue mikrotonale Klangwelten genauso wie das gesamte Spektrum an vokalen Multiphonics. Instrumentale Partner sind dabei renommierte Klangkörper wie das Dresdner Barockorchester, die Dresdner Sinfoniker, das Ensemble Moto Perpetuo New York oder das Ensemble Interface. Seit dem Ge/su/al/do-Ge/gen/wart-Projekt entdeckt und erforscht das Ensemble auch Alte Musik und bezieht diese in seine Produktionen mit ein. Die besondere Aura des Erstmaligen und Neuen, die das Ensemble mit jährlich etwa 20 Uraufführungen entwickelt, begeistert Publikum und Fachwelt. Durch die intensive ästhetische Auseinandersetzung des Dresdner Ensembles mit den heutigen kompositorischen Sichtweisen für die menschliche Stimme und zahlreiche Kompositionsaufträge an junge wie renommierte Komponisten ist in den vergangenen Jahren die „Neue Dresdner Vokalschule“ entstanden. Die korrespondierende Zusammenwirkung mit verschiedensten Künsten und Wissenschaften ist integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit.


Matthus-Bébié, Sabina   (*1975)    Musikerin

Sabina Matthus-Bébié (Klarinetten)

*1975

Sabina Matthus-Bébié

Sabina Matthus-Bébié wurde 1975 in San José, Costa Rica geboren. Sie wuchs in Thun, Schweiz auf und machte da ihre erste Ausbildung als Primarlehrerin. Sie studierte danach Klarinette und Bassklarinette an der Hochschule für Musik und Theater Bern/Biel bei Ernesto Molinari. Seit Juli 2004 lebt und arbeitet sie in Netzeband, Ostprignitz und unterrichtet Klarinette an der Kreismusikschule Neuruppin.
Seit 2008 tritt ist regelmäßig beim »Intersonanzen Festival« Potsdam auf. Der Komponist Peter Francesco Marino hat für sie ein Konzert für Bassklarinette und Streichorchester »Komm süsses Kreuz« welches am 20. März 2009 in Hannover uraufgeführt wurde, komponiert. 2010 wurde für sie das »Capriccio« für Klarinette und Klavier von Siegfried Matthus geschrieben. Das Werk hat sie in 2011 uraufgeführt. 2018 schrieb Helmut Zapf für sie die Komposition »Luv/Lee« für Klarinette und Bassklarinette.


Maubrey, Benoît   (*1952)    Performer   Bildender Künstler

Benoît Maubrey (künstlerische Leitung)

*1952

Benoît Maubrey

Maubrey bezeichnet sich selbst als Schöpfer von "elektroakustischen Skulpturen". Diese Skulpturen verbinden sowohl dreidimensionale Arbeit als auch Klang in unterschiedlichen Variationen von Performance und Skulptur. Er hat Beiträge zu den Bereichen Tanz, Skulptur, Klang und Technologie geleistet, indem er alle drei in seinen "Audio Ballerinas", die letztes Jahr bei den intersonanzen gezeigt wurden, vereint. Seine Werke schaffen eine neue auditive und visuelle Sprache in der Kunstwelt. Derzeit ist Maubrey der künstlerische Leiter der Berliner Künstlergruppe namens AUDIO GRUPPE.
In den letzten Jahren wurden seine Werke u.a. auf folgenden Festivals gezeigt: (2016) Tokushima LED Festival, (2015) Kobe Biennale, Brno International Music Festival, MarzMusik/ Berliner Festspiele, Sound City Days/ Kosice, (2012) ZKM/Karlsruhe,Sound as a Medium of Art.


Mitwirkung im Ensemble: "Benoît Maubrey und die Audioballerinas"
Beschreibung:

Die AUDIO BALLERINAS sind Tänzerinnen, die Klänge erzeugen und gleichzeitig darstellen. Ton und Bewegung verschmelzen zu einer Einheit aus orchestrierten Bewegungen und choreografierten Klängen. In einer raumgreifenden, multiakustischen Performance erkunden sie Topografie, Räume, Geräusche und Lichtverhältnisse.


Maurs, Augustin        Musiker   Komponist

Augustin Maurs (Violoncello)


Augustin  Maurs

Augustin Maurs ist ein französischer Musiker und Komponist. Nach Abschluss seiner Musikausbildung an der Hanns Eisler Musikakademie in Berlin war er Stipendiat am Internationalen Musikinstitut Darmstadt (IMD) und Gast der Ensemble Modern Akademie. Er lebt in Berlin.

Musik
Mit Fokus auf die Interpretation und Kontextualisierung von Musik untersucht Augustin Maurs verschiedene Musikformen und musikalische Praktiken als solche. Anschließend komponiert er keine Musik im typischen Sinne, sondern arbeitet durch mündliche Absprachen, mit ausgewählten Orten, gefundenen Dokumenten und anderen visuellen Assoziationen – einer Reihe interaktiver Bewegungen, die er mit dem Begriff "Musikalität" beschreibt.

In den letzten Jahren wurde er auch im Bereich der bildenden Kunst aktiv und erweiterte seine musikalische Praxis manchmal auf kuratorische Projekte und Kooperationen mit Künstlern wie unter anderem Saâdane Afif, Annika Larsson, Anri Sala, Tracey Rose, Angela Bulloch oder Tino Sehgal.


Augustin Maurs, Naturkundemuseum, Berlin 2015
Seine Projekte wurden unter anderem bei der Berliner Philharmonie, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem New Yorker Goethe-Institut, dem Schinkel-Pavillon in Berlin, dem Dilijan Arts Observatory in Armenien, dem Hamburger Bahnhof Museum Berlin, der Beishan Broadcast Wall in Taiwan, der Genfer Kunstmesse, der Berliner Kunstakademie oder der Busan Biennale 2018 vorgestellt.

Der Musikwissenschaftler Christian Baier schrieb über sein Werk: "Augustin Maurs ist in ein Niemandsland des Undefinierten gegangen, nahe an der Schnittstelle von Kunst und Existenz."


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


 Aufgeführte Werke von Augustin Maurs:

Meadowcroft, Thomas        Komponist

Thomas Meadowcroft


Thomas Meadowcroft

Thomas Meadowcroft (* 28. August 1972 in Canberra) ist ein australischer Komponist, der seit 1998 in Berlin lebt.

Leben und Schaffen
Meadowcroft wuchs in Toowoomba, Australien auf. Er erhielt von 1994 bis 1998 Kompositionsunterricht bei George Crumb an der University of Pennsylvania und bei Brian Ferneyhough an der University of California, San Diego. Konzerte und Aufführungen unter anderem zusammen mit Alex Waterman, BBC Symphony Orchestra, Christian Dierstein, ensemble recherche, Les Percussions de Strasbourg, Speak Percussion (Melbourne), SWR Vokalensemble Stuttgart, SWR Sinfonieorchester, Third Coast Percussion (Chicago) und Yarn/Wire (NYC).

2013 und 2016 machte Meadowcroft Hörstücke über Aspekte australischer Regionalkultur für Deutschlandradio Kultur[1] und die Australian Broadcasting Corporation.[2]

2015 verfertigte er die Orchestrierung und Arrangements für die Oper Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte (von René Pollesch und Dirk von Lowtzow), die an der Volksbühne Berlin uraufgeführt wurde.[3]


 Aufgeführte Werke von Thomas Meadowcroft:


 Weitere aufgeführte Werke von Thomas Meadowcroft, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Zwischen den Genres, Samstag, 30. Oktober 2004, bei intersonanzen 2004

Meierhans, Mela   (*1961)    Komponistin   Klangkünstlerin

Mela Meierhans

*1961

Mela Meierhans

Mela Meierhans *1961 (CH), lebt auf einem Hof in Brandenburg nahe Berlin.

Die in der Schweiz geborene Komponistin Mela Meierhans lebte viele Jahren in Berlin und nun auf einem Hof in Brandenburg. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin beschäftigt sie sich seit 2017 mit PERMA-KULTUR, insbesondere in der Pferdehaltung. Dies ist eine so große Herausforderung, dass Komponieren nicht mehr (nur) am Schreibtisch, sondern überall stattfinden kann.

Die wichtigsten künstlerischen Impulse erfolgten durch das Elternhaus (zeitgenössische Musik und abstrakte Malerei).

Wesentliche gestalterische Interessen seit 1989: Vielschichtigkeit und Offenheit, interdisziplinäre Zusammenarbeit,

Entwicklung von interaktiven Partituren in Bereichen Musik, Tanz , Film, Performance, Theater, Installation und Architektur.

Seit 2003 Arbeitsschwerpunkt im Bereich Musiktheater/Musik im (öffentlichen) Raum.
Seit 2006 Arbeit an der „Jenseitstetralogie“, Thema: Toten –und Trauerrituale:
2006 UA des Teil I, „Tante Hänsi“, 2010 Teil II, „Rithaa“, 2014 Teil III, „shiva for anne“. 2019/20 geplant Teil IV “ tsuya“ (fiel Corona zum Opfer)

Seit 2017 Hörparcours auf dem Dorotheenhof

Sie war Gastkomponistin im Elektronischen Studio der Musik-Akademie Basel;
erhielt verschiedene Werk- und Förderpreise u.a. von: Stadt Luzern, Zug, Basel, und Berlin.
war Composer in Residence basel sinfonietta
und Artist in Residence Kairo, Aegypten


 Aufgeführte Werke von Mela Meierhans:

a-part of nature (sound) (2023) für 2 Bassklarinetten etc.
aufgeführt am: 19.05.2023 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Konzert mit Volker Hemken, Ingólfur Vilhjálmsson, Sabina Matthus-Bébié bei intersonanzen 2023
Meller, Robert        Musiker

Robert Meller (Sprecher)


Robert Meller


Mitwirkung im Ensemble: "Trio für Prinzensuite"
Beschreibung:


Mencke, Iris   (*1986)    Musikerin   Musikwissenschaftlerin

Dr. Iris Mencke (Violine)

*1986

Iris Mencke

*1986 in Dortmund + mit vier Jahren musikalische Früherziehung
und Blockflötenunterricht + 1993 Beginn mit Violinspiel, Fortführung
später am musischen Gymnasium + mit zwölf Jahren
zusätzlich Klavierunterricht bei Emilio Angulo am Erlanger
Musikinstitut + Musik als Leistungskurs in der Kollegstufe und
Abitur im Fach Violine + Auftrittserfahrung durch rege Teilnahme
an Konzerten im Rahmen des Musikinstituts und des musischen
Gymnasiums + Studium in Germanistik und Musikwissenschaft usw,
an der Uni Potsdam und Geigenunterricht bei Antje Messerschmidt


Mitwirkung im Ensemble: "Messerschmidt - Mencke"
Beschreibung:


Mengler, Till   (*1983)    Musiker

Till Mengler (Viola)

*1983

Till Mengler

Till Mengler wurde 1983 in Aachen in einer Musikerfamilie geboren und erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Als Jungstudent an der Musikhochschule Köln wurde er später von Alexis Vincent unterrichtet und studierte anschließend am Konservatorium Maastricht in der Klasse von. Prof. Robert Szreder, wo er 2010 sein Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Stephan Picard, Prof. Adam Kostecki und Prof. Yair Kless, runden seine Ausbildung auf der Geige ab. Daneben widmet er sich seit 2004 verstärkt der Bratsche, wichtige Impulse bekam er hierbei von Prof. Roland Glassel, Prof. Jone Kaliunaite und Prof. Hariolf Schlichtig.
Nach dem Studium spielte er als Praktikant bei der Philharmonie Südwestfalen, darauf folgten bislang Engagements bei der Klassischen Philharmonie Bonn, den Kölner Symphonikern, den Niederrheinischen Sinfonikern (Theater Krefeld/Mönchengladbach), dem Jungen Tonkünstlerorchester Bayreuth, dem Theater Aachen, der Kammerphilharmonie St. Petersburg, der Sinfonietta Köln, der Kammerphilharmonie Europa, dem EOS Kammerorchester Köln und dem Düsseldorf Festival Orchester. Als Solist konzertierte er etwa mit dem Neuen Orchester Aachen, dem Jugendsinfonieorchester Aachen, dem Jungen Sinfonieorchester Aachen und mit dem Unichor Düsseldorf.
Daneben wirkt er regelmäßig bei Crossoverprojekten mit. So spielte er als Gastmusiker bei Livekonzerten und Fernsehproduktionen mit John Miles, Patricia Kaas, Pur, Peter Maffay und Disturbed sowie auf mehreren Tourneen bei der Deutschen Musical Company.


Mitwirkung im Ensemble: "ART Ensemble NRW"
Beschreibung:

Seit Jahrzehnten musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein- Westfalen, sondern Deutschlandweit und im Ausland. Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny.
Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel, die Gladbacher Nachtmusiken 2008-2015, Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf oder bei „unerhörte Musik“ im BKA Berlin hat das Ensemble immer wieder durchgeführt. Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungs- produktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen) oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009, Zagreb, Krefeld). Neben städtischer Förderung wurde die Arbeit des Ensembles immer wieder vom Deutschen Musikrat, vom Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat NRW, von Stiftungen, Ministerien und privaten Förderern ermöglicht. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk. Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der Bergischen Biennale, der Düsseldorfer Nachtmusik, der Zagreber Biennale und dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors in Palma/ Mallorca, sowie dem Weltmusikfest der IGNM 2005. Im Jahr 2013 war das Ensemble eingeladen zur 27. Musikbiennale Zagreb und dem Zentrum Zeitgenössischer Musik Klagenfurt. Mehrfach trat es beim Hörfest Neue Musik und der Klangwerkstatt in Detmold auf. 2019 trat es erfolgreich bei den Randfestspielen in Zepernick/Berlin und bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik auf. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf – Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ eigene Veranstaltungen durchführt: Einmal monatlich gestalten Musiker des Ensembles und Gäste die mittlerweile 49 Salons Neue Musik im Klangraum 61 (Salon-Gastspiele: 2017 Wien/ 2018 Hamburg + Köln). Das Ensemble wirkt maßgeblich beim Festival „Klangräume Düsseldorf“ mit und ist das Ensemble in Residenz von Musik 21 e.V., der Düsseldorfer Gesellschaft für Neue Musik. Desweiteren veranstaltet es seit über vierzehn Jahren die Gladbacher Nachtmusik und ab dem Jahr 2017 die Konzertreihe „Werkstattkonzerte“ Im Rathaus Abtei und im BIS Kulturzentrum in Mönchengladbach.


Mentz, Marjoleine   (*1978)    Musikerin

Marjoleine Mentz (Flöte)

*1978

Marjoleine Mentz

Marjoleine Mentz (geb. 1978) erhielt mit 5 Jahren nach musikalischer Früherziehung Klavierunterricht, später zusätzlich Block- und Querflötenunterricht.
Nach Abschluss ihrer Schulausbildung (Abitur) an dem renommierten Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium in Berlin, Spezialschule für Musik, und nach einem sozialen Auslandsjahr, studierte sie Musikpädagogik auf Diplom mit den Fachrichtungen Klavier und Elementare Musikpädagogik sowie dem Nebenfach Tonsatz an der Universität Potsdam (mit sehr gutem Abschluss 2005).


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble le trois en bloc"
Beschreibung:


Beschreibung:


Merker, Yann        Musiker

Yann Merker (Violoncello)


Yann Merker

Yann Merker ist seit Januar 2020 Cellist an der Stelle des Vorspielers bei der Vogtland Philharmonie. Sein Name verrät ihn nicht unbedingt als gebürtigen Franzosen, sein Stammbaum verweist aber auf interessante böhmische und preußische Wurzeln.

Er besuchte die Schule und das Gymnasium in seiner Heimatstadt Lyon und erhielt am dortigen Konservatorium eine fundierte Celloausbildung bis zum Diplom. 2005 zog es ihn an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ nach Berlin, wo er sich in zehn Studienjahren bei bekannten Professoren wie Stephan Forck und Eberhard Feltz einer breiten ergänzenden Qualifizierung von Bachelor bis zum Master (Kammermusik inbegriffen) unterzog. Während seines Studiums in Berlin übernahm er zahlreiche Aufgaben in namhaften Orchestern Berlins und weltweit, wobei die Kammermusik immer eine besondere Rolle spielte. In dieser Zeit war er an zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen beteiligt.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble ANTHEMION"
Beschreibung:


Messerschmidt, Antje   (*1970)    Musikerin

Antje Messerschmidt (Violine)

*1970

Antje Messerschmidt

Antje Messerschmidt, geboren 1970 in Zeulenroda (Thüringen), erhielt bereits als Vierzehnjährige den Stavenhagen-Preis der Stadt Greiz im Fach Violine. Sie studierte in Weimar; seit 1991 lebt sie in Berlin und wirkt in Ensembles verschiedenster Stilrichtungen mit (Klassik, Neue Musik, Jazz, kammermusikalische Pop-Musik). Sie spielte Rundfunk- und CD-Produktionen ein, viele davon mit Hermann Keller.


Mitwirkung im Ensemble: "Messerschmidt - Bačikin"
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Messerschmidt - Mencke"
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Meßtorff, Jan   (*1988)    Komponist

Jan Meßtorff

*1988

Jan Meßtorff

Jan Meßtorff wurde 1988 in Bremen geboren, studierte Komposition bei
Prof. Younghi Pagh-Paan und Prof. Jörg Birkenkötter, elektroakustische Komposition bei
Prof. Kilian Schwoon und Joachim Heintz, Musiktheorie bei Prof. Dr. Hubert Moßburger an der Hochschule für Künste Bremen und bei Univ.-Prof. Dr. habil. Birger Petersen sowie Univ.-Prof. Dr. Immanuel Ott an der Hochschule für Musik Mainz. Promotion über Hugo Riemann und der harmonische Dualismus. Derzeit ist er künstlerischer Mitarbeiter an der
Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Lehraufträge führten ihn bereits an die Hochschule für Künste Bremen, die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der Universität Greifswald, die Musikhochschule Lübeck, die Hochschule für Musik Mainz und das Institut für Musik an der Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück.


 Aufgeführte Werke von Jan Meßtorff:


 Weitere aufgeführte Werke von Jan Meßtorff, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Bremer Schlagzeug Ensemble, Samstag, 28. Oktober 2017, bei intersonanzen 2017

Mex, Henry   (*1962)    Musiker   Komponist

Henry Mex (Kontrabass)

*14.04.1962

Henry  Mex

geboren in Berlin-Ost, spielte, während er in den 80igern als Klimatechniker arbeitete, als Bassist in Jazzbands; studierte an der Hochschule für Musik ′Hanns-Eisler′ Berlin, 89-93 und wechselte als Musiker und Komponist in die Freiberuflichkeit und seine Ausrichtung zur freien Improvisation und Neuen Musik; Kompositionen für Filme und Tanztheater entstanden.

Er begründete das Festival ′Kryptonale′ (Erschließung der Wasserspeicher Berlin-Prenzlauer Berg für Klang-Kunstprojekte) und war deren künstlerischer Leiter von 1994 bis 2004. Seitdem entstanden Raumkompositionen, Klanginstallationen, Tanztheaterprojekte.

Orchesterwerke wurden in Deutschland und Frankreich aufgeführt.
Seit 2010 arbeitet er auch als Kurator einer Kunststiftung und ist Vorstandsmitglied in mehreren Neue Musik Vereinen.

In den letzten Jahren setzte er einen Schwerpunkt mit kammermusikalischen Kompositionen und Theatermusik.

Er erhielt für seine kompositorische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen.


Mitwirkung im Ensemble: "BVNM ad hoc Ensemble (löschen)"
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "BVNM ad hoc Ensemble (löschen)"
Beschreibung:

Im Jahre 2017 wurde unter neuem Vorsitz das sogenannte „BVNM ad hoc Ensemble“ gegründet. Improvisationserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BVNM e.V. fanden sich für einen ersten Auftritt bei den intersonanzen 2017 für ein Konzert mit frei improvisierter Musik zusammen und beschlossen daraufhin, als Ensemble weiterzuarbeiten. Dies waren zu Beginn - in alphabetischer Reihenfolge - Thomas Gerwin (Banjo, Elektronik, Objekte), Henry Mex (Kontrabass, Stimme, Elektronik), Alex Nowitz (Stimme, Aktionen), Dietrich Petzold (Violine, Viola und singende Säge), Susanne Stelzenbach (Klavier auf den Tasten und innen), Sabine Vogel (Flöten, klingende Objekte, Video). In den Jahren darauf kamen dann Katia Guedes (Sopran, Stimme) sowie Robin Hayward (mikrotonale Tuba) dazu. Diese Besetzung spielte bislang eine Reihe hoch interessanter Konzerte in verschiedenen Besetzungen u.a. auch als Telekonzert mit NAISA Sound Travel Vancouver.


Mitwirkung im Ensemble: "MIET+ Weimar"
Beschreibung:

MIET+ ist ein in Weimar gegründetes, freies und selbstbestimmendes Experimentalensemble für Neue Musik. Im musikalischen Geschehen werden durch integrierte Medienanwendungen, mehrere Sinne des Zuhörers gleichzeitig angesprochen und herausgefordert. Dazu gehören mittlerweile gebräuchliche Praktiken wie Videoeinspielungen, musizieren nach Grafiken, Live-Elektronik, Zuspiel und Einbezug von Bildern. Dazu kommen Übertragungen, Projektionen und anderweitige Experimente die die Zukunft noch bereithält. Ziel ist es flexibel, spontan geistreich und kess Stücke in Szene zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle ob im Konzert oder außerhalb, notengetreu oder frei, es ist an der Zeit die in der Vergangenheit manifestierten Formgrenzen der Musik maßlos zu überschreiten! Das + im Namen symbolisiert beliebige Erweiterungen des Aufgabenbereiches. So sollen auch in direkter Zusammenarbeit mit Komponisten aus aller Welt Auftragskompositionen gefertigt werden und internationale Kontakte entstehen.


Mitwirkung im Ensemble: "BVNM ad hoc Ensemble"
Beschreibung:

Im Jahre 2017 wurde unter neuem Vorsitz das sogenannte „BVNM ad hoc Ensemble“ gegründet. Improvisationserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BVNM e.V. fanden sich für einen ersten Auftritt bei den intersonanzen 2017 für ein Konzert mit frei improvisierter Musik zusammen und beschlossen daraufhin, als Ensemble weiterzuarbeiten. Dies waren zu Beginn - in alphabetischer Reihenfolge - Thomas Gerwin (Banjo, Elektronik, Objekte), Henry Mex (Kontrabass, Stimme, Elektronik), Alex Nowitz (Stimme, Aktionen), Dietrich Petzold (Violine, Viola und singende Säge), Susanne Stelzenbach (Klavier auf den Tasten und innen), Sabine Vogel (Flöten, klingende Objekte, Video). In den Jahren darauf kamen dann Katia Guedes (Sopran, Stimme) sowie Robin Hayward (mikrotonale Tuba) dazu. Diese Besetzung spielte bislang eine Reihe hoch interessanter Konzerte in verschiedenen Besetzungen u.a. auch als Telekonzert mit NAISA Sound Travel Vancouver.


Mitwirkung im Ensemble: "Ad-hoc-Ensemble"
Beschreibung:

Kammerensemble ad hoc

Die acht MusikerInnen des Ensembles spielen in sensibler Korrespondenz und Kontrapunktik ad hoc, frei und intensiv dem musikalischen Augenblick nachspürend. Dem Klang und einander Raum gebend, entsteht im musikalischen Spiel manchmal das Unerhörte - lange Spannungsbögen, kurze, explosive oder innige Momente, Nähern und Entfernung, Klangkonglomerate, Flächen, Linien oder Punkte, geräuschhafte, melodische und materiale Strukturen, Fremdheit und Verschmelzung. Getragen von diesem musikalischen Impetus interpretiert das Ensemble ebenfalls Notationen, die kompositorisch zeitliche Strukturen und Klangvorstellungen vorgeben, jedoch viel Raum für deren Ausgestaltung im Moment lassen.

Eine Besonderheit des Ensembles ist die klanglich-musikalische Erkundung von außergewöhnlichen Räumen.

Mit Ivo Berg (rec), Thorsten Bloedhorn (e-git), Thomas Gerwin (perc, electr, prepared banjo), Axel Haller (e-b, object), Klaus Janek (double-bass, electr), Dietrich Petzold (vl), Claudia Risch (fl, sax), Susanne Stelzenbach (p), Leitung: Thomas Gerwin


Mitwirkung im Ensemble: "Vera-Koch-Müller-Mex"
Beschreibung:

Das Ensemble entstand am 30. November 2022 anläßlich des VR-Raum-Testkonzertes


Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble interlinear Brandenburg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:

Wird für Konzerte zusammengestellt


Mitwirkung im Ensemble: "BVNM ad hoc Ensemble"
Beschreibung:

Im Jahre 2017 wurde unter neuem Vorsitz das sogenannte „BVNM ad hoc Ensemble“ gegründet. Improvisationserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BVNM e.V. fanden sich für einen ersten Auftritt bei den intersonanzen 2017 für ein Konzert mit frei improvisierter Musik zusammen und beschlossen daraufhin, als Ensemble weiterzuarbeiten. Dies waren zu Beginn - in alphabetischer Reihenfolge - Thomas Gerwin (Banjo, Elektronik, Objekte), Henry Mex (Kontrabass, Stimme, Elektronik), Alex Nowitz (Stimme, Aktionen), Dietrich Petzold (Violine, Viola und singende Säge), Susanne Stelzenbach (Klavier auf den Tasten und innen), Sabine Vogel (Flöten, klingende Objekte, Video). In den Jahren darauf kamen dann Katia Guedes (Sopran, Stimme) sowie Robin Hayward (mikrotonale Tuba) dazu. Diese Besetzung spielte bislang eine Reihe hoch interessanter Konzerte in verschiedenen Besetzungen u.a. auch als Telekonzert mit NAISA Sound Travel Vancouver.


 Aufgeführte Werke von Henry Mex:

Das Herz eines toten Sterns (2019) für Sextett für Saxophon, Bassklarinette, Violoncello, Kontrabass, Akkordeon und Klavier
aufgeführt am: 02.06.2019 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: ATEM Los - Ensemble JungeMusik bei intersonanzen 2019

Henry Mex; Ich möchte für diese Komposition zwei Hörkonzepte anbieten: Einerseits den Titel mit dem Thema der diesjährigen Intersonanzen: ′Einheit und Differenz in Neuer Musik vor und nach 1989′ in Beziehung setzen und andererseits mein Arbeitskonzept. Bereits im vergangenen Jahr habe ich mich kompositorisch mit Pulsaren beschäftigt. So werden schnell rotierende Neutronensterne bezeichnet. Es sind kollabierte massereiche Sterne, die nach dem Zusammenbruch ihre Eigenrotation beibehalten, diese sich aber durch die Volumenverringerung extrem erhöht. Prof. Harald Lesch nannte in seiner Fernsehsendung ′Alpha Centauri′ (Bayrischer Rundfunk) solch ein Objekt ′Das pulsierende Herz eines toten Sterns′. Die genaue Bezeichnung lautet pulsating source of radio emission (schnell rotierende Radioquelle). Die Erde empfängt, vorausgesetzt sie liegt im Strahlungsfeld des Sterns, die Signale in einem Rhythmus wie von einem Leuchtturm. Die Rotationsdauer eines Pulsars liegt zwischen 0,01 und 8 Sekunden.

Flower (2020) (Trifork-Four) für Saxophon Quartett
aufgeführt am: 22.08.2020 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Fukio Ensemble bei intersonanzen 2020

Mit dem Trifork-Konzept (Fork = Weggabelungen) habe ich eine Partitur entwickelt, die in Form einer Landkarte aufgebaut ist, deren Form aber auch an eine Löwenzahnblüte erinnert. Jeder Spielpunkt besteht aus einer Kreuzung drei bis fünf sich treffender Wege. Die Musiker müssen an jedem dieser Orte entscheiden in welche Richtung es weitergehen soll, angeraten ist es auszuwürfeln. An jedem Spielpunkt der Partitur befindet sich ein Pattern (Cycle), das aus einer tonalen Kombination der vorangegangenen Spielpunkte besteht und in ständiger Wiederholung wiedergegeben werden soll. Im Startdreieck (Ring 1- Mitte) sind es die drei Töne A, B und C (deutsche Schreibweise). Im 2. Ring sind es Kombinationen aus 3 weiteren Tönen und im 3. Ring kommen die noch fehlenden 6 Töne hinzu, per Dreierkombinationen an den Kreuzungen (Ring 4: Vierer-, Ring 5: Fünferkombinationen).

Gandhi-Road (2020) für Kontrabass, Elektronik und Videoprojektion
aufgeführt am: 23.08.2020 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Komponisten-Performer bei intersonanzen 2020

Als sich im Frühjahr in Europa wegen der Ausgangsbeschränkungen die Straßen leerten, fragte ich mich voller Erschrecken, was wird die Pandemie in einem Land wie Indien anrichten, das ich vor drei Jahren bereiste. Knapp 1,4 Milliarden Einwohner, Schlechtes Gesundheitssystem, Armut. Was passiert mit den Menschen, in den übervollen Metropolen, die dort auf den Straßen leben und arbeiten? Tatsächlich musste die indische Regierung die Ausgangssperren auf dem Peak der Corona-Welle wieder aufheben, weil es für viele Menschen keine Wahl gab: Quarantäne bedeutet verhungern.
Nach einer Zeit, in der wir alle sehr stark auf uns selbst und unsere unmittelbare Umgebung fokussiert waren, möchte ich in einer Gegenbewegung, unseren Blick wieder öffnen und biete einen Weg und Diskurs für einen Blick auf eine andere Region der Welt an. Video- und Tonaufnahmen einer Straße in Kalkutta, die ich 2017 Jahren dort machte, dienen als Grundlage für die Komposition „Gandhi-Road“.

Accelerando (2021) Raumkomposition für Quartett und Vierkanalzuspiel
aufgeführt am: 22.08.2021 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Ensemble Quillo bei intersonanzen 2021

Beschleunigung, Wachstum, Konkurrenz - ein System, das die menschliche Gesellschaft in einen unmenschlichen Wettkampf zwingt, Mensch und Natur krank macht. Für „Accelerando“ gibt es auch keine Partitur im eigentlichen Sinne. Eine Übersichtsskizze, ein Diagramm, an einen Maschinentestlaufprotokoll erinnernd. Daraus sind strenge Fahrpläne für die einzelnen Musikerinnen abgeleitet. Sie bewegen sich in eigenen, stetig steigenden Geschwindigkeiten. Am Anfang ist es noch sehr einfach, gemeinsames Tempo von 30 bpm, schnell läuft aber alles auseinander, individuelle Tempi mit unterschiedlichen Zielgeschwindigkeiten (240, 260, 280 und 300). Vier Lautsprecher geben das Kommando, den Takt für jeder Spieler einen anderen. Die am Beginn sehr schlichten Tonkreisel werden im Verlaufe des Stücks immer komplexer, die ständige Beschleunigung macht das Tempo so rasant, dass die Figuren im letzten Viertel immer schwerer, kaum noch fehlerfrei, eventuell gar nicht mehr spielbar sind. Großer Stress, das Scheitern ist wahrscheinlicher als das Gelingen.

Gesang der Mieter (2019) für Stimme, Saxophon, Gitarre, Akkordeon, Kontrabass und Elektronik
aufgeführt am: 01.06.2019 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: NÄHERUNG verzahnen - Ensemble MIET+ Weimar bei intersonanzen 2019
Eine kurze Geschichte der Demokratie (2018) für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
aufgeführt am: 01.06.2018 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Moscow Contemporary Music Ensemble bei intersonanzen 2018

Der Titel, in Anlehnung an den im März 2018 verstorbenen Wissenschaftler Stephen Hawking und sein berühmtes Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" enthält die mahnende Frage: Ist die Geschichte der Demokratie kurz oder nur die Geschichte über die Demokratie? Nach dem Demokratieindex leben lediglich 4,5 % der Weltbevölkerung in einer echten Demokratie. Es gibt sie auch erst in der Neuzeit. Mit Wahlrecht für alle Staatsbürger der betreffenden Länder, unabhängig von ihrem Geschlecht, setzte sie sich erst im 20 Jahrhundert nach und nach durch und damit auch eine zumindest gesetzlich verbriefte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sowie ethnischen und religiösen Minderheiten. Eine Geschichte, die vielleicht mit der Bill of Rights 1689 in England begann, ist bis heute nicht wirklich vollzogen. Sie ist momentan der Gefahr ausgesetzt, selbst in etablierten demokratischen Staatsformen, in ihren Grundsäulen zurückgedrängt zu werden. Diese Gedanken bildeten meinen Leitfaden für die Komposition mit Aspekten wie Macht, Unterdrückung, Gleichschaltung versus Gleichberechtigung, Stimmenvielfalt und Individualismus.

D#Tanz (2023) Raumkomposition für Quartett und Performer für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Posaune als Performer
aufgeführt am: 20.05.2023 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Konzert Ensemble for New Music Tallinn bei intersonanzen 2023

Der Name ist Programm. Die Musiker spielen in Distanz, im Quadrat um das Publikum herum aufgestellt, beginnend mit dem Ton d#, sich anfangs in mikrotonalen Schritten davon entfernend, eine immer größer werdende Distanz auch auf der tonalen Ebene schaffend. Ein Spiel mit wiederkehrender kommunikativer Annährung, einander Impulse verleihend. Der „Tanz“ aus dem Wortspiel des Titels wird vom 5. Musiker, dem Posaunisten, performt. Er bewegt sich in versuchter „Nähe-Distanzregulierung“ durch den Raum.
Die Idee entstand zu pandemischen Zeiten. Die Frage nach „Social-Distance“ auf der Bühne, ohne klanglich-musikalische Abstriche zu erleiden, führte mich zu einer meiner, seit den neunziger Jahren durch meine Arbeit in den Berliner Wasserspeichern immer wiederkehrenden, Konzeptlinie: Raumkompositionen. Die Auflösung der Guckkastenbühne holt das Publikum ins Zentrum des Klangs.
Ein Problem bei der Positionierung von Musiker*Innen in Distanz, ist das präzise Abstimmen des gemeinsamen Metrums. Hier löse ich es durch die Lichtprogrammierung einer im Zentrum des Raumes platzierten 3D-Partitur.
Die Komposition wurde mit einem Stipendium des Deutschen Musikfonds gefördert.

Tutorial TEST performance (1990) Untertitel der Performance für Kontrabass, Klarinette
aufgeführt am: in
im Konzert: bei

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THOTestkonzert (2024) Untertitel der Performance für Kontrabass, Klarinette
aufgeführt am: in
im Konzert: bei

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Sonnenwind (2025) für Kammerorchester
aufgeführt am: 17.05.2025 Uraufführung in 14467 Potsdam Museum Barberini
im Konzert: ART Ensemble NRW bei intersonanzen 2025

Ursprünglich wollte ich den Titel »Sonnenwind« nur als Metapher für Energie, Licht und Wärme nutzen und um über das Leben auf der Erde, über Klima- und Wachstumskreisläufe nachzudenken.
Aber dann erzählte mir ein Freund, der beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeitet, dass wir uns gerade in einem Aktivitätsmaximum des 22- und des 111- jährigen Sonnenmagnetfeldzyklusses befinden. Die Folge: Sonnenstürme, Strahlungsausbrüche und große Belastungen für Satelliten, Raumsonden und die Telekommunikation, aber auch Polarlichter, die man sogar bis nach Deutschland sehen kann.

Arbeit (2024) Text Matthias Nawrat für Flöte, Bassklarinette, Violine, Cello
aufgeführt am: 31.05.2024 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Kooperation mit LIT:potsdam bei intersonanzen 2024

 Weitere aufgeführte Werke von Henry Mex, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Wege und Umwege, Samstag, 28. Oktober 2017, bei intersonanzen 2017

Mickiewicz, Katrin   (*1977)    Musikerin   Komponistin

Katrin Mickiewicz (Gesang, Violine)

*12.01.1977

Katrin Mickiewicz

Katrin Mickiewicz in Cieszyn/Polen geboren, bekam früh Geigen- und Klavierunterricht und sang in Kinderchören und Kinderliederproduktionen. 1996-2001 studiert sie Jazzkomposition und Arrangement an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. Peter Herborn. 2001 – 2004 studiert sie Jazzgesang sowie Viola am Conservatorium van Amsterdam bei Eileen Fiss/Annett Andriesen, Gesang und Esther Apituley, Viola. Katrin Mickiewicz’s Besonderheit ist ein vielschichtiger Gesang mit simultan-polyphonem Violaspiel. In ihren Kompositionen bewegt sie sich eigenwillig zwischen Kammermusik, Improvisation und Songwriting und verschmilzt diese mit poetischen Texten. Die emotionale Tiefe der Stücke ist stark verwoben mit dem Geist der slawischen Folklore. Die unerwartet vielfältigen Klänge und Farben Ihrer Musik erreicht sie durch das Ausloten der vokalen und instrumentalen Möglichkeiten sowie sensiblem individuellen Arrangement der Instrumente. In ihrem Solo-Programm für Viola und Gesang arbeitet sie live mit dem RC50, einem variablem Loopgerät. Mit kATTA hat sie ein Alter Ego geschaffen, das sich im Grenzbereich zwischen Songwriting, Elektronik, Klangkollage, Performance und Kammermusik bewegt. Sie arbeitet als Vocal Coach bei diversen TV Produktionen, als Produzentin und Arrangeurin für Studio-Projekte, schreibt Musik für Kino, TV, Werbung und Theater und arbeitet zusammen mit Videokünstlern sowie Künstlern der Pop-/Elektro-/Jazz- und Kammermusikszene.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble VIOCAL"
Beschreibung:


 Aufgeführte Werke von Katrin Mickiewicz:

Miller, Vladimir   (*1978)    Musiker   Dirigent

Vladimir Miller (Klavier, Dirigent)

*1978

Vladimir Miller

Vladimir Miller lebt in Berlin und Wien. Seine Arbeiten sind auf die Bereiche von Raum und Zuschauerschaft in Visual Arts, Untersuchungen und Performance fokussiert und umfassen Installationen, Bühnenbilder, Performances, Dramaturgie und Videos. In Kollaboration mit a.pass in Brüssel untersucht er räumliche Gegebenheiten und Techniken des Wissenserwerbs im künstlerischen Kontext.In den letzten Jahren arbeitete Miller verstärkt mit den Choreographen Philipp Gehmacher, Meg Stuart und Christine De Smedt. Gemeinsam mit Gehmacher kreierte er die Videoinstallationen ›dead reckoning‹ (2009) und ›at arm’s length‹ (2010) sowie die Bühnenbild-Installation für Gehmachers Stück ›in their name‹ (2010). Die Performance-Installation ›the fault lines‹, uraufgeführt beim Springdance Festival 2010 und 2013 im Rahmen der Ruhrtriennale bei PACT Zollverein zu sehen, entstand als Zusammenarbeit mit Meg Stuart und Philipp Gehmacher.


Mitwirkung im Ensemble: "Moscow Composers Ensemble"
Beschreibung:

Alex Nowitz, Stimme (als Gast)


Mitt-Bronikowska, Marit        Musikerin

Marit Mitt-Bronikowska (Viola)


Marit Mitt-Bronikowska


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble for New Music Tallinn"
Beschreibung:

Das 2012 gegründete Ensemble für Neue Musik Tallinn (ENMT) ist international das aktivste estnische Ensemble für zeitgenössische Musik und eine bedeutende Plattform, um neue Musik zu erleben und ihre Möglichkeiten zu erweitern. Das Ensemble arbeitet eng mit vielen Festivals in ganz Europa zusammen: Mixtur Festival in Barcelona, Warschauer Herbst, Musikprotokoll in Graz, Ostrauer Musiktage, Inner Sound New Arts Festival in Bukarest, IGNM Weltmusiktage, Estnisch-baltische Musiktage, Resonanta Association in Paris, Unerhörte Musik in Berlin, Fylkingen in Stockholm. Neben Kompositionsaufträge an estnischen und ausländischen Komponisten, bringt das ENMT viele Werke von wichtigen Komponisten zeitgenössischer Musik zur Aufführung. Seit 2017 organisiert ENMT das Festival Sound Plasma, das der Alternativen Intonationen gewidmet ist. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der Komponist und Dirigent Arash Yazdani.
Bei den „intersonanzen“ 2023 spielt das Ensemble mit Karolina Ledo fl, Helena Tuuling kl, Toomas Vana trb, Toomas Hendrik Ellervee vl, Mairit Mitt-Bronikowska vla


Mockert, Heidi   (*1975)    Musikerin

Heidi Mockert (Fagott)

*1975

Heidi Mockert

Geboren in Leeds, England.
Studium am Royal College of Music in London, am Konservatorium in Brüssel und an der UdK Berlin. Fagott-Preis des Royal College of Music in London. Teilnahme an der internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Pacific Music Festival Japan, dem Warschau Festival für Neue Musik.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Moiseenkov, Akim   (*1987)    Komponist   Performer   Klangkünstler

Akim Moiseenkov

*1987

Akim  Moiseenkov

Akim Moiseenkov (1987, 2000 km ten noordoosten van Wijk aan Zee) is componist en performer. Naast muziek componeert hij ook bewegingen en objecten, waardoor muziekstukken soms ook mimevoorstellingen blijken te zijn. Of installaties. Met een masker van een Amerikaanse schrijver op een Joystick bespelen of een reusachtig klein geluid verzinnen, het is allemaal goed. Akim houdt van zingen, elektrische orgels, vissen en zijn gezinnetje, niet per se (per se niet!) in die volgorde.


 Aufgeführte Werke von Akim Moiseenkov:

Beauty Lies Around the Corner (2024)
aufgeführt am: 18.05.2025 in 14473 Potsdam DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
im Konzert: Black Pencil (NL) bei intersonanzen 2025
Monfort, Enric   (*1979)    Musiker   Komponist   Performer

Enric Monfort (percussion)

*1979

Enric Monfort

Spanish percussionist Enric Monfort is an experienced musician in the classical, contemporary and crossover music scenes. After his studies in Castellón (Spain) with Josep Vicent (where he graduated Cum Laude with Honors), the Amsterdam Percussion Group in the Netherlands and Emmanuel Séjourné in Luxembourg, Monfort has stablished himself as a versatile musician that creates and works in a very wide variety of fields.

He has worked with Koninkijk Concertgebouw Orkest, Nederlands Philharmonish Orkest, Nederlands Kamerorkest, Orquesta del Gran Teatre del Liceu de Barcelona, Orquesta del Palau de les Arts de València, Orquesta de Córdoba, Orquesta Pablo Sarasate de Pamplona,...; Percussion Group The Hague, Amsterdam Percussion Group, Ensemble Residencias, Barcelona 216, Insomnio, Axyz Ensemble, Neopercusión, N Collective, Ziggurat Ensemble, MAE Ensemble and the Barton Workshop, to name jut a few. As a soloist, he's performed in The Netherlands, Germany, Denmark, Spain, South Korea, Turkey and Austria.

Enric Monfort interest in musical diversity has brought him to collaborate with artists like B.C.Manjunath, Antonio Canales, Jorge Pardo, Arcángel, Ttukunak, Timuçin Sahin, and a long etc. He is percussionist with The Black Pencil, Duometrie and artistic director of Kimbala.


Mitwirkung im Ensemble: "Black Pencil (NL)"
Beschreibung:

Black Pencil is a game changer band with more than a thousand years of music history as their playing field. The possibilities of a huge collection of recorders, pan pipes, viola, accordion and percussion are endless - just like the curiosity and imagination of the five musicians.
With respect, expertise, and refinement, the most beautiful music is lifted from its historical context and presented in a completely fresh light. This is how “melancholic Renaissance melodies can spiral into jazz rock à la Miles Davis” NRC.
Black Pencil initiates the challenge of composing new works and inspires leading Dutch composers such as Roderik de Man, Martijn Padding, Klas Torstensson, Calliope Tsoupaki, Yannis Kyriakides, Aart Strootman, Klaas de Vries, and Kate Moore. From abroad, works are contributed by composers like Wim Henderickx, Moritz Eggert, and emerging composers with a wide range of cultural backgrounds. To date, 450 new pieces have been composed for the ensemble, and it awards several composition prizes.
In 2010 — the year of its founding — Black Pencil gave its debut concert at the Concertgebouw in Amsterdam and performed several world premieres at the Istanbul European Capital of Culture. Since then, the ensemble has become a welcome guest in classical venues, as well as on stages and at festivals in the Netherlands, Germany, Austria, Spain, Ireland, Turkey, Denmark, Indonesia, and Venezuela.
Black Pencil curates its own concert series in Amsterdam and Almere, and collaborates with Land Art Flevoland and Schokland UNESCO World Heritage. Recent projects bring the ensemble together with the worlds of virtual reality, theater, dance, and land art.
Several of their albums have been highly praised by the international press. NRC wrote about La Volta: "The sonic beauty of the original arrangements is delightful." Accordions Worldwide lauded Buffoni: "Beautiful, superlative, and unparalleled!" Regarding the album Come Out, Caioni, Klassik Heute stated: "An immense tonal imagination. So much artistic vision throughout, Black Pencil, with its fiery arrangements, rises above any group. Here, old music becomes something entirely new."
Black Pencil is supported as a legal entity by the Performing Arts Fund NL, the Municipality of Almere, and the Province of Flevoland.
"Contrasting, diverse, adventurous, grotesque, and surprising" (Opus Klassiek) – surrender yourself to the virtuoso originality of Jorge Isaac, Matthijs Koene, Esra Pehlivanli, Marko Kassl, and Enric Monfort.


 Aufgeführte Werke von Enric Monfort:

Monterisi, Sabino Gabriele        Musikerin

Sabino Gabriele Monterisi (Altsaxophon)


Sabino Gabriele Monterisi

Sabino Gabriele Monterisi studierte Saxophon, Komposition und Musikpädagogik an den Konservatorien von Cesena und Bologna, sowie an der Musikhochschule Leipzig. In den letzten Jahren war er als Saxophonlehrer an verschiedenen österreichischen und Südtiroler Musikschulen tätig. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Mitglied verschiedener musikalischer Ensembles.

Quelle:
https://www.badiamusica.com/de/archiv-veranstaltungen/duo-vis-a-vis-2021


Morales Murguía, Hugo        Komponist   Klangkünstler

Hugo Morales Murguía


Hugo Morales Murguía

After concluding his studies at the Center of Research and Musical Studies (CIEM) in Mexico City, he moves to The Netherlands to continue his postgraduate studies with the support of “The Netherlands Organization for International Cooperation in Higher Education” (Nuffic), NL, “Fondo Nacional para la Cultura y las Artes” (FONCA),MX, “Prins Bernhard Cultuurfonds” and “Fonds Podiumkunsten” (NL). He holds a master's degree in Music Composition from the Royal Conservatory in The Hague, a master's degree in Sonology (with “Distinction”) from the Institute of Sonology in The Hague, and a PhD degree from the Centre of Contemporary Music Practice (CCMP) Brunel University, London.


 Aufgeführte Werke von Hugo Morales Murguía:

Picture (2024)
aufgeführt am: 18.05.2025 in 14473 Potsdam DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
im Konzert: Black Pencil (NL) bei intersonanzen 2025
Morgan, Darragh   (*1974)    Musiker

Darragh Morgan (Violine)

*1974

Darragh  Morgan

Der irische Geiger Darragh Morgan wurde 1974 in Belfast geboren und vom Strad Magazine als „äußerst beeindruckend, er spielt mit scheinbar müheloser Kontrolle“ beschrieben. Als renommierter Vertreter zeitgenössischer Musik trat Darragh als Solist beim Aldeburgh Festival, der Philips Collection Washington DC, auf. Wiener Konzerthaus, Spitalfields Festival, Osterfestival Tirol und BBC Proms Chamber Music. Zu seinen zahlreichen Konzertauftritten mit dem Ulster Orchestra gehört die Weltpremiere von „Hymn of Dawn“ von Sir John Tavener, die er auch mit dem Istanbul Symphony Orchestra aufführte. Mit dem National Symphony Orchestra of Ireland tourte er mit Beethovens Tripelkonzert, nahm „Elastic Harmonic“ von Donnacha Dennehy für NMC Recordings auf und brachte Brian Irvines „A Mon Seul Desir“ zur Uraufführung. Mit dem RTÉ Concert Orchestra und der London Musici/Rambert Dance Company hat er über 40 Aufführungen von „Tabula Rasa“ von Arvo Pärt gegeben (auch in Anwesenheit des Komponisten). Darragh gab die südafrikanische Erstaufführung des Barber-Violinkonzerts mit dem KZN Philharmonic Orchestra. Weitere Konzertauftritte waren beim Kölner Kammerorchester und beim Cyprus Symphony Orchestra. Er hat mit so angesehenen Musikern wie Thomas Adès, Emmanuel Pahud, Darius Brubeck, Joanna MacGregor, Julian Bliss, Nicholas Daniel, John Tilbury, Mícheál Ò Súilleabháin und David Holmes zusammengearbeitet.


Mitwirkung im Ensemble: "Uroboros Ensemble"
Beschreibung:

a performing instrumental ensemble
specialising in contemporary and 20th century music
a promoter and curator of concerts and festivals
also promoting other performers with similar artistic aims
an organizer of creative educational events
related to new music, for all ages and levels of experience

The aims of Uroboros Ensemble are:
* The performance and promotion of music, with special emphasis on contemporary music.
* Creating new opportunities for emerging and undiscovered composers.
* Presenting recent musical developments of which the public is either unaware, or through lack of exposure finds problematical.
* Giving exposure in the UK to musical ideas and developments from different countries.
* Helping to develop future international partnerships.
* Encouraging young performers to embrace contemporary music, and supporting them in performance.
* Making young children aware of contemporary music, and the joy to be found participating in it and listening to it.
* Building an audience for music, especially contemporary music, by engaging people from all walks of life.


Moritz, Anna        Musikerin

Anna Moritz (Sopran)


Anna Moritz

Ihre Leidenschaft für die Alte Musik mit der Neuen Musik, brachte sie seit einigen Jahren das Ensemble ChorWerk Ruhr, welches sie auch als Solistin regelmäßig auf das Festival Ruhr Triennale führt.
Ihre Bühnen- und Konzerterfahrungen wurden vertieft durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Ludger Remy, Florian Helgath, Ricardo Chailly, Kent Nagano und Daniel Harding auf Bühnen, wie dem Festspielhaus Baden-Baden, der Elbphilharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Leipziger Gewandhaus oder der Oper Halle (Saale).


Mitwirkung im Ensemble: "AUDITIVVOKAL DRESDEN"
Beschreibung:

Wer in die unbekannten Weiten und Höhen zeitgenössischer Vokalkunst vordringen will, muss AUDITIVVOKAL hören.
Seit 2007 entdeckt das Ensemble mit seinem Leiter Olaf Katzer das musikalische Terrain in ganz unkonventioneller Weise und verblüfft jedes neugierige Ohr.
Die 24 Sängerinnen und Sänger, die in kleinen und großen Besetzungen zusammen wirken, beherrschen neue mikrotonale Klangwelten genauso wie das gesamte Spektrum an vokalen Multiphonics. Instrumentale Partner sind dabei renommierte Klangkörper wie das Dresdner Barockorchester, die Dresdner Sinfoniker, das Ensemble Moto Perpetuo New York oder das Ensemble Interface. Seit dem Ge/su/al/do-Ge/gen/wart-Projekt entdeckt und erforscht das Ensemble auch Alte Musik und bezieht diese in seine Produktionen mit ein. Die besondere Aura des Erstmaligen und Neuen, die das Ensemble mit jährlich etwa 20 Uraufführungen entwickelt, begeistert Publikum und Fachwelt. Durch die intensive ästhetische Auseinandersetzung des Dresdner Ensembles mit den heutigen kompositorischen Sichtweisen für die menschliche Stimme und zahlreiche Kompositionsaufträge an junge wie renommierte Komponisten ist in den vergangenen Jahren die „Neue Dresdner Vokalschule“ entstanden. Die korrespondierende Zusammenwirkung mit verschiedensten Künsten und Wissenschaften ist integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit.


Moschner, Pinguin   (*1956)    Musiker

Pinguin Moschner (Tuba)

*22.02.1956

Pinguin Moschner

Moschner spielte zunächst in Bielefeld als Bassist in Jazzgruppen. Von 1977 bis 1984 studierte er an der Hochschule für Musik Köln. Bereits ab 1978 gab er Solokonzerte auf der Tuba. Bald spielte er mit Anthony Braxton, Ray Anderson, Peter Kowald, George Lewis, Paul Lovens, Evan Parker und Kenny Wheeler. Zwischen 1980 und 1986 war er Mitglied der „Blechband“ von Hannes Zerbe, spielte aber auch mit Conny Bauer und mit Roscoe Mitchell. Mit Melvyn Poore, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das „European Tuba Quartet“, das (mit Carl Ludwig Hübsch) bis heute besteht. Mit Barre Phillips unterhielt er ab 1986 die Gruppe „Beef Connection“. Weiterhin spielte er mit Joe Sachse im Duo, das auch um Maggie Nicols erweitert wurde, und im Duo mit Joëlle Léandre. In „Tung Tid“ traf er auf die schwedischen Musiker Mats Gustafsson und Christian Munthe, in „Pliff“ auf Alan Tomlinson und John Edwards. Er nahm weiterhin mit Wadada Leo Smith, Michael Sell, Paul Lytton, Jürgen Sturm, Manfred Hering und mit dem LUX-Orchester auf und ist Mitglied des Ensemble Creativ um Bernd Born.


Mitwirkung im Ensemble: "Trio Moschner / Petrowsky / Weber"
Beschreibung:


Beschreibung:


Müller, Thorsten   (*1981)    Musiker

Thorsten Müller (Klarinette, Bassklarinette)

*1981

Thorsten Müller

Thorsten Müller (1981), Klarinettist und Bassklarinettist, studierte Musik und Philosophie in Berlin. Er wirkte bei zahlreichen CD-Einspielungen mit, arbeitete als Theatermusiker am Berliner Ensemble und Mitorganisator des Erich-Mühsam-Festes. Er ist Mitglied der Gruppe Der Singende Tresen, die seit 2001 mehrere Bühnenprogramme und Tonträger veröffentlicht hat, und Teil des Kreuzberger Klarinettenkollektivs unter Leitung von Jürgen Kupke. Zudem arbeitete er für das, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt Ereignis Darmstadt. Thorsten Müller ist als freischaffender Musiker tätig und unterrichtet an der städtischen Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg. Er arbeitet beim Landesmusikrat Brandenburg als Referent für Neue Musik, organisiert u.a. das Projekt Jugend komponiert, sowie Jugend jazzt und betreut das Netzwerk Neue Musik Brandenburg.


Mitwirkung im Ensemble: "Vera-Koch-Müller-Mex"
Beschreibung:

Das Ensemble entstand am 30. November 2022 anläßlich des VR-Raum-Testkonzertes


Beschreibung:


Müller, Lutz        Musiker

Lutz Müller (Kontrabass)


Lutz Müller


Mitwirkung im Ensemble: "Persius Ensemble"
Beschreibung:

Ludwig Persius (1803–1845) war der Architekt des Königs, Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Er wurde in Potsdam geboren, war Schüler von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) und prägte entscheidend das Gesicht der Stadt Potsdam mit der inspirativen Kraft seiner Schlösser- und Villenbauten im und um den Park Sanssouci.
Im Jahre 1998 haben fünf Bläsersolisten, der Konzertmeister und drei Stimmführer der bis zum Jahr 2000 noch bestehenden Brandenburgischen Philharmonie Potsdam das Experiment gewagt, die Künste Musik und Architektur durch eine Synthese aus Konzert und Vortrag an einem kunsthistorisch interessantem Ort zu verbinden. Aus dem Versuch wurde rasch die beliebte Konzertreihe Musik und Architektur, in deren Rahmen bis heute mehr als 20 verschiedene Projekte realisiert werden konnten – Grund genug für das neunköpfige Ensemble, sich als Namensgeber Ludwig Persius zu wählen, der zur gleichen Zeit wie Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) am Hofe des Preußischen Königs in Dienst stand.
Das Persius Ensemble wird heute zu bedeutenden Festivals eingeladen und ist gern gesehener Gast renommierter Konzertreihen in ganz Deutschland. Spielfreude und Lebendigkeit
ihrer technisch souveränen Interpretationen sind die von der Presse immer wieder hervorgehobenen Charakteristika des Ensembles. Dabei sind es oft die Raritäten des Repertoires und Bearbeitungen großer symphonischer Werke, welche besonderes Interesse wecken.


Müller, Ludwig   (*1964)    Musiker

Ludwig Müller (Violine)

*1964

Ludwig Müller

Der Geiger Ludwig Müller wurde 1964 in Leoben/Steiermark geboren und studierte 1976-78 an der Musikhochschule Graz bei Valery Gradow und Klaus Eichholz sowie in den Jahren 1979-89 an der Musikhochschule Wien bei Günter Pichler und Ernst Kovacic. Sein Diplom im Konzertfach Violine erhielt er 1989 mit einstimmiger Auszeichnung.

1986 wurde Ludwig Müller Konzertmeister des Wiener KammerOrchesters und seit 1991 bekleidet er die selbe Position im Orquestra de Cadaqués. In diesen Funktionen musizierte er regelmäßig mit international angesehenen Dirigenten wie Rudolf Barschai, Philippe Entremont, Adam Fischer, Heinz Holliger, Sir Neville Marriner, Lord Yehudi Menuhin, Krzysztof Penderecki, Günter Pichler, Gennadi Roschdestwenski, Heinrich Schiff, Peter Schreier und Sándor Végh . Im Bereich Alter Musik und authentischer Aufführungspraxis hat er mit Größen wie Jordi Savall und Thomas Hengelbrock zusammenge-arbeitet.d von Presse und Publikum mit Begeisterung aufgenommen.

Als Solist und Künstlerischer Leiter der beiden Orchester trat er in vielen renommierten Konzertzyklen u.a. in Wien (Konzerthaus, Musikverein), Salzburg (Mozarteum), Paris (Théâtre des Champs-Élysées), Berlin (Schauspielhaus), New York (Carnegie Hal), Tokyo (Suntory Hall) und Osaka (Symphony Hall) sehr erfolgreich in Erscheinung und spielte zahlreiche Werke für Rundfunk und auf CD ein. 1988 begründete Ludwig Müller das Klavierquintett 'Arcus Ensemble Wien', mit dem er Konzerte in Österreich, Deutschland, in der Schweiz, in Tschechien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Israel, Japan und in den USA gab. Im Wiener Konzerthaus bestritt das Arcus Ensemble Wien in der Saison 1993/94 einen eigenen Abonnementzyklus.

Als Mitglied dieses Ensembles, der "Solisten des Wiener KammerOrchesters" und des Bell'arte Ensembles der Wiener Symphoniker unternahm Ludwig Müller Tourneen im In- und Ausland und wirkte bei zahlreichen internationalen Festivals (u.a. Styriarte Graz, Bregenzer Festspiele, Carinthischer Sommer, Wien modern, Casals-Festival Prades, Schleswig Holstein Musikfestival, Istanbul Festival, Meunhin-Festival Gstaad) mit. Weiters pflegt er seit 1990 eine regelmäßige Konzerttätigkeit im Duo Violine/Klavier mit dem Pianisten Rudolf Meister.Ludwig Müller gibt jährlich Kurse für Violine und Kammermusik in Österreich und Japan und arbeitet regelmäßig mit den Streichen des Wiener Jeunesse Orchesters und des nationalen spanischen Jugendorchesters (JONDE). 1998 übernahm er als Vertretung eine Violinklasse an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Anlässlich der Eröffnung des Arnold Schönberg Center gründete Ludwig Müller 1998 das aron quartett. Das Ensemble widmet sich neben der klassischen Literatur für Streichquartett besonders den Werken der Zweiten Wiener Schule. Das Wiener Debüt, das erste Zykluskonzert im Arnold Schönberg Center.


Mitwirkung im Ensemble: "ARON-QUARTETT"
Beschreibung:

Das aron quartett wurde 1998 von Ludwig Müller, Barna Kobori, Georg Hamann und Christophe Pantillon, vier Wiener Musikern, gegründet. Ihr künstlerischer Werdegang wurde von den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts sowie von Ernst Kovacic und Heinrich Schiff entscheidend geprägt. Weitere für ihre musikalische Laufbahn maßgebende Impulse gingen von Isaac Stern, Max Rostal, William Primrose, Mischa Maisky, Ralph Kirschbaum und Sandor Végh aus.

Im Gründungsjahr fand das Wiener Debut statt, das bei Publikum und Presse großes Echo hervorrief. Seither wurde - auch in Zusammenarbeit mit Heinz Holliger, Heinrich Schiff, sowie Mitgliedern des Amadeus, LaSalle und Alban Berg Quartetts - ein breitgefächertes Repertoire erarbeitet.

Die Intention des aron quartetts, sich neben der Auseinandersetzung mit der klassischen Literatur für Streichquartett auch den Werken der Zweiten Wiener Schule zu widmen, führte noch im Gründungsjahr zur Einladung, im Arnold Schönberg Center in Wien als Quartet in Residence einen eigenen Zyklus zu gestalten, in welchem das aron quartett Kompositionen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert.

Das aron quartett tritt auch gemeinsam mit Künstlern wie Bruno Canino, Oleg Maisenberg, Philippe Entremont, Elisabeth Leonskaja, Alexei Lubimov, Wenzel Fuchs, Daniel Ottensamer, Sharon Kam, Anna Caterina Antoniacci, Ildikó Raimondi, Soile Isokoski, Adrian Eröd und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts auf. 2002 war das aron quartett Gast im Zyklus des Alban Berg Quartetts im Wiener Konzerthaus.

Rege Konzerttätigkeit führte das aron quartett bisher durch Europa, die USA, Mexiko und Japan, sowie zu renommierten Festivals (Wiener Festwochen, International String Quartet Festival Prag, Biennale di Venezia, Schönberg Festival, Festival “Klangbogen”, Festival Cervantino, Kuhmo Festival, Stresa Festival, Berliner Enescu Tage, Carinthischer Sommer u.a.).

Im Jahr 2001 debutierte das aron quartett in der Carnegie Hall in New York und 2002 in Londons Wigmore Hall sowie im Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. 2004 im Wiener Musikverein, wo das Quartett im Jahr 2007 in einem vierteiligen Zyklus alle Streichquartette Korngolds sowie dessen Klavierquintett zur Aufführung brachte. 2008 gründete das aron quartett das Kammermusikfestival Wien (http://www.kammermusikfestival.wien). Das 10-Jahre-Jubiläum des Quartetts wurde im November 2008 mit einem sehr erfolgreichen Konzert im Wiener Konzerthaus gefeiert. 2009 wurde das aron quartett eingeladen, einen Haydn – Martinu – Zyklus im Wiener Musikverein sowie einen 3-teiligen Korngold-Zyklus an der Opéra Bastille in Paris und einen Schönberg - Zyklus in Wien zu gestalten. Die Jahre 2010 und 2011 waren besonders durch Auftritte bei Festivals in Finnland, Israel, Italien, Frankreich, der Schweiz, Slowenien, Rumänien, Deutschland und Argentinien geprägt.

1999 erschien die erste CD des aron quartetts mit Werken von Schubert, Schönberg, Mozart und Ullmann. Im Februar 2002 wurde ein Konzert des aron quartetts vom ORF (Österreichischer Rundfunk) im Rahmen der EBU europaweit ausgestrahlt.

Weitere CD-Einspielungen umfassen Streichquartette von Franz Schubert (“Rosamunde” und “Der Tod und das Mädchen”, Preiser Records 90549) und eine CD-box mit der Gesamtaufnahme aller Werke für Streichquartett von Arnold Schönberg (Preiser Records 90572), wofür das aron quartett den Pasticcio – Preis erhielt. Diese Einspielung wird von der internationalen Presse zu den besten Aufnahmen von Werken der Kammermusik aus dem 20. Jhdt. gezählt. Die herausragende Interpretation sowie die technische Meisterschaft stellen nicht nur die hohe Kompetenz des aron quartetts unter Beweis, sondern setzen auch neue Maßstäbe.

Für Cascavell wurden die Klavierquintette von Dvorak und Franckmit Philippe Entremont eingespielt. 2009 erschien eine Gesamtaufnahme der Streichquartette Erich Wolfgang Korngolds und seines Klavierquintetts (mit Henri Sigfridsson, Klavier) bei cpo/ORF sowie 2010 eine CD mit Werken von Ravel, Schostakowitsch, Chaillou, Zaborov und Vassiliev bei Preiser Records. 2013 erschien ebenfalls bei cpo eine zweite CD mit Werken Korngolds (Streichsextett mit Th. Selditz und M. Diaz & Suite op.23 mit H. Sigfridsson) sowie 2014 eine vom Kammermusikfestival Schloss Laudon veröffentlichte Aufnahme mit Werken von Schubert, Eisler, Schostakowitsch und Horovitz. Wiederum bei cpo erschien das Klavierquartett von Hans Gál (mit Gottlieb Wallisch, Klavier) die Klavierquintette von M. Castelnuovo-Tedesco sowie das Streichquartett und das Klavierquintet von Bruno Walter (mit Massimo G. Bianchi, Klavier). 2024 wurde die CD mit Werken des französischen Komponisten David Chaillou bei Genuin veröffentlicht. 2025 erschien die erste CD einer Gesamtaufnahme der Streichquartette von Egon Wellesz wieder bei cpo.


Müller, Matthias   (*1971)    Musiker

Matthias Müller (Posaune)

*1971

Matthias Müller

Müller spielt seit dem elften Lebensjahr Posaune. Von 1992 bis 1994 studierte er an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, danach bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen. Seit 1996 nahm er an verschiedenen Tanz-, Theater- und Neue-Musik-Projekten u. a. am Schauspielhaus Düsseldorf, der Deutschen Oper am Rhein und am Berliner Ensemble teil und arbeitete mit Avantgardetheater- und Tanzgruppen wie John’s Music and Theater Cage, Theater der Klänge und Les petits Poissons zusammen.

Er ist Mitglied mehrerer Musikgruppen, darunter The Astronomical Unit (mit Clayton Thomas und Christian Marien) und Foils mit Frank Paul Schubert. Mit Peter Eisold und Simon Camatta bildet er das Pansonics Trio; außerdem tritt er in Duoformationen mit Camatta und mit Marien auf.

Als Sideman arbeitete er u. a. mit Albert Mangelsdorff, Frank Gratkowski, Jack Wright, Michael Zerang, Johannes Bauer, Matthias Schubert, Olaf Rupp, Rudi Mahall, Nguyên Lê, Matthias Nadolny, Christian Brückner, Blixa Bargeld, Marcin Dymiter, Tina Frank, Kenny Wheeler und Norma Winstone zusammen.

Matthias Müller lebt in Berlin.


Beschreibung:


Müller-Goldboom, Gerhardt   (*1953)    Dirigent

Gerhardt Müller-Goldboom

*1953

Gerhardt Müller-Goldboom

Gerhardt Müller-Goldboom wurde in London geboren und wuchs in Berlin auf. Dort studierte er Komposition, Musikwissenschaften und Kontrabass. Er begann seine musikalische Laufbahn nach einer Stipendiatszeit an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker zunächst als Instrumentalist und war einige Jahre Mitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.


Murariu, Ramona        Musikerin

Ramona Murariu (Flöte)


Ramona Murariu


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble Couleurs"
Beschreibung:

Cluj-Napoca – Rumänien
Das Ensemble Couleurs aus Cluj-Napoca/Klausenburg, Rumänien wurde 2020 vom Komponisten Alexandru Ștefan Murariu mit dem Ziel gegründet, sowohl moderne als auch zeitgenössische rumänische und internationale Musik zu fördern. In den drei Jahren seiner Tätigkeit wurde das Ensemble Couleurs zur Teilnahme an mehreren hochkarätigen Festivals wie »Brave neue Musik« Sibiu, »Cluj Modern« Cluj-Napoca, »Remus Georgescu Festival« Timișoara und »Meridian International Festival« Bukarest eingeladen. Im Jahr 2023 traten sie im Rahmen eines vom Rumänischen Kulturinstitut über das Cantemir-Programm kofinanzierten Projekts mit dem Titel »Around György Ligeti –romanian contemporary music, ethos and vigurosity« im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.


Murariu, Alexandru        Dirigent   Komponist

Alexandru Murariu (Dirigent)


Alexandru Murariu


 Aufgeführte Werke von Alexandru Murariu:

Layers (2024) für Ensemble
aufgeführt am: 30.05.2024 europäische Erstaufführung in
im Konzert: Eröffnungskonzert im Potsdam Museum bei intersonanzen 2024


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