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Ikeya, Yoriko        Musiker

Yoriko Ikeya (Klavier)


Yoriko Ikeya

kam mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Toho-Gakuen Music University Tokyo nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Prof. Erich Andreas und Prof. Klaus Hellwig fortzusetzen. 1988 schloss sie ihr Studium mit der Konzertreife ab und trat eine Stelle als Dozentin an der Universität der Künste Berlin an. Sie gewann unter anderem den 1. Preis des Wettbewerbes „New Pianists for New Music“ in Brüssel. Sie hat mit vielen bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zusammengearbeitet und über 300 Werke uraufgeführt. Sie ist Mitbegründerin des modern art ensembles und Mitglied des Ensembles UnitedBerlin.


Mitwirkung im Ensemble: "modern art ensemble"
Beschreibung:

Das modern art ensemble wurde 1994 gegründet. Es gestaltet und veranstaltet eigene Konzertreihen, spielt europaweit bei internationalen Festivals und in renommierten Konzertorten, Konzertreisen führten es mehrfach nach Südkorea und auf die Philippinen. Das Repertoire des modern art ensembles umfasst das ganze Spektrum der zeitgenössischen Musik: Es reicht von Bearbeitungen klassischer Stücke über die Werke wichtiger Komponisten der Neuen Musik bis hin zu neuesten, aktuellen Musikprojekten. Das Ensemble hat über 180 Uraufführungen in seinen Konzerten präsentiert und arbeitet eng mit vielen Komponisten aus Berlin, aus ganz Europa, aus Ost- und Südostasien zusammen. Es hat bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen mitgewirkt, konzertante Opernaufführungen realisiert und Live-Musik zu Kinofilmen gespielt.

The modern art ensemble was founded in 1994, it creates and organizes its own concert series, plays Europe-wide at international festivals and in renowned concert venues, and has toured South Korea and the Philippines several times. The repertoire of the modern art ensemble covers the entire spectrum of contemporary music: it ranges from arrangements of classical pieces to the works of important composers of new music to the latest, most current contemporary music projects. The ensemble has presented over 180 world premieres in its concerts and collaborates closely with many composers from Berlin, Europe, East and Southeast Asia. It has been involved in numerous music theatre productions, has realized concertante opera performances and played live music to cinema film.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble UnitedBerlin"
Beschreibung:

1989 in der Hauptstadt gegründet, wurde das ensemble unitedberlin zum Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musikern im lange geteilten Berlin.

ensemble unitedberlin
Einfallsreich, mutig voranstrebend und immer am Puls der Zeit: Das ensemble unitedberlin ist eine unverzichtbare Größe der internationalen Szene für Neue Musik. Seit 1989 bringt es zeitgenössische Werke zu Gehör, überschreitet faktisch und im übertragenen Sinne Grenzen, stellt sich schwierigen gesellschaftlichen Themen, mahnt politische Missstände an und erinnert an einschneidende geschichtliche Ereignisse.

Als selbsternannte „Galeristen der Avantgarde“ sind die Ensemblemitglieder stets auf der Suche nach abwechslungsreichen Klängen, die berühren, Anstoß erregen oder zum Nachdenken animieren. Um möglichst viele Menschen für Neue Musik zu begeistern und die Inspiration weite Kreise ziehen zu lassen, gehen sie ungewohnte Wege und binden immer wieder verschiedene andere Kunstformen in ihre Konzerte ein: Tanz, Literatur, O-Töne, Zeitzeugenberichte, szenische Darstellung, Elektronik, audiovisuelle Medien und selbst Kulinarisches. Neben reinen Musikerlebnissen erwarten das Publikum somit oft multimediale Feststunden für die Sinne. Auch mit Musikformen jenseits der zeitgenössischen Klassik beschäftigt sich unitedberlin; beispielhaft dafür sei ein Ausflug in die Rock-Welt Frank Zappas genannt.

Zumeist stehen die Konzertprogramme des Ensembles für sich, es werden aber auch Konzertreihen wie der saisonübergreifende Schwerpunkt „Der Traum vom Widerstand“ konzipiert, mit dem in den vergangenen Jahren die vielgestaltige Auflehnung gegen Unrechtsregime in der Geschichte thematisiert wurde.

unitedberlin verfügt über einen bemerkenswerten Stamm an Musiker:innen und kann so einen Großteil der Aufführungen seines breiten Repertoires mit eigenen Kräften bestreiten. Mit der Vergabe von Auftragskompositionen an bekannte Komponist:innen oder junge Talente, gerne auch mit Berlin-Bezug, trägt das Ensemble zur Förderung und zur Formung der zeitgenössischen Musik bei. Für seine Aufführungen arbeitet es mit hochkarätigen Dirigent:innen zusammen, die wie die Ensemblemitglieder für die Vermittlung Neuer Musik brennen und sich den Werken in möglichst komplexer Weise nähern, sodass für die beteiligten Künstler:innen und das Publikum gleichermaßen eine gewinnbringende Atmosphäre geschaffen werden kann. Eine besondere Stellung nimmt dabei seit 1993 Vladimir Jurowski ein, der in seiner heutigen Position als Artistic Advisor viele Programme mitgestaltet und immer wieder auch selbst Konzerte des Ensembles dirigiert.

Eine weitere hochgeschätzte Zusammenarbeit pflegt das ensemble unitedberlin mit dem Konzerthaus Berlin, wo es vier Konzerte im Jahr spielt und sich somit zu den festen Größen jeder Spielzeit der traditionsreichen Institution zählen darf.

Sowohl inhaltlich als auch auf Tourneen setzt sich das Ensemble mit anderen Ländern und deren Kulturen auseinander. Gastspiele gaben die Musiker:innen u. a. bereits in Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, Korea, den USA und Südamerika.

Gegründet wurde das ensemble unitedberlin im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musiker:innen in der lange geteilten Stadt. Seine Geschichte trägt es nicht nur im Namen weiter, sondern es widmet sich auch immer wieder thematisch der deutschen Teilung sowie dem Schaffen von Komponist:innen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs.

Die Diskografie von unitedberlin hat sich über die Jahre hinweg stetig gefüllt, u. a. mit Werken von Luigi Nono über Kompositionen des Bautzeners Jan Cyž bis hin zu „X-MAS CONTEMPORARY“, einer Sammlung von Weihnachtsliedern aus dem 21. Jahrhundert mit dem Bariton Dietrich Henschel unter der Leitung von Vladimir Jurowski.


Ioachimescu, Călin   (*1949)    Komponist

Călin Ioachimescu

*1949

Călin Ioachimescu

1949 in Bukarest geboren, rumänischer Komponist. Er studierte am Bukarester Musikuniversität Komposition bei Ștefan Niculescu. 1982 und 1984 besuchte er die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. 1985 hat er eine Bildung in Musikinformatik am „Institute de Recherche et Coordination Acoustique-Musique“ (IRCAM) Paris gemacht. An der rumänische Avantgarde vielfältig beteiligt, insbesonder auf der Ebene der Komposition mit Obertönen, sucht sich jedoch Ioachimescu geduldig seinen separaten, eigenen Weg. Seine Werke wurden in Rumänien, Frankreich, Deutschland, USA, Kanada usw aufgeführt. Preise: Rumänichen Komponisten Verbandes, Darmstadter „Kranichsteiner Preis“ 1984 und „George Enescu Preis“ 1995 der rumänischen.


 Aufgeführte Werke von Călin Ioachimescu:

TETRA-CHORDS (2015) für Flöte, Geige, Cello, Klavier
aufgeführt am: 22.08.2020 in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Ensemble devotioModerna bei intersonanzen 2020

Wie der Name bereits andeutet, basiert die gesamte Textur auf den vier Akkordtypen: Dur, Moll, vermindert und übermäßigt, die in vertikalen Strukturen (homophon) sowie horizontal (melodisch-poliphonisch) verwendet werden. Konventionell mit unterschiedlichen Stimmungen verbunden, sollen diese Akkorde Emotionen auslösen wie: Positivität für Dur, depressiv-nostalgisch für Moll, Zustand der Unwägbarkeit, Unsicherheit und verstärkt für Angst, Mysterium usw. „Tetrachords“ für Flöte, Violine, Cello und Klavier und wurde 2015 als spezielle Rondo-Form komponiert, wobei auf die Tutti-Sektion vier kleine Solokadenzen und eine letzte Coda folgen.

Iranyi, Gabriel   (*1946)    Musiker   Komponist

Gabriel Iranyi

*06.06.1946

Gabriel  Iranyi

Gabriel Iranyi (* 6. Juni 1946 in Cluj-Napoca, Rumänien) ist ein deutscher Komponist rumänisch-ungarisch-jüdischer Herkunft im Bereich der Neuen Musik.

Gabriel Iranyi studierte von 1965 bis 1971 Komposition bei Sigismund Todutza und Klavier bei Nina Panjewa an der „George Dima“ Musik-Academie in Cluj-Napoca und bekam 1971 einen Master of Arts in Komposition verliehen. 1971 erhielt Iranyi eine Professur für Kontrapunkt mit Schwerpunkt Renaissance, Barock und 20. Jahrhundert in Jassy an der „George Enesco Musikhochschule.“ 1977 bis 1981 war er Dozent für Formenlehre, Kontrapunkt und Musiktheorie an der Tel Aviv University in Israel.

1978 und 1984 nahm er teil als DAAD-Stipendiat an den Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, in der Kompositionsklassen von Brian Ferneyhough, Helmut Lachenmann und Cristóbal Halffter. Besonders prägend waren für ihn die Begegnungen mit György Ligeti, György Kurtág, Morton Feldman und Günther Becker.

Seit 1988 lebt Gabriel Iranyi als freischaffender Komponist in Berlin.

2000 promovierte er im Fach Musikwissenschaften mit dem Thema „Zeitgenössische Musik zur Jahrhundertwende. Gedankenkontinuität und Gültigkeit von Kompositionstechniken“. Seitdem hielt er zahlreiche Vorträge über Neue Musik und eigene Werke an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, der New York University, der University of Wisconsin, der Landesmusikakademie Berlin, der European Piano Teachers Association, der Carl-Ossietzky-Universität Oldenburg und den Musikhochschulen in Rostock, Bukarest und Klausenburg.

2010 wurde Gabriel Iranyi zum stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Komponistenverbandes Berlin gewählt.


 Aufgeführte Werke von Gabriel Iranyi:

Psalm (2000) für (auf einen Text von Paul Celan) für 16-stimmigen Chor
aufgeführt am: in
im Konzert: bei
Simarar kos malzipempu (2019) für 6 Solostimmen mit choregraphischen Ansätzen
aufgeführt am: 02.06.2019 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum O
im Konzert: ATEM Strom - auditivvokal bei intersonanzen 2019

Meine Komposition „Simarar kos malzipempu“ entstand aus dem Wunsch, das bekannte, sinnlose Gedicht Christian Morgenstern’s „Das große Lalula“ für ein vokales a cappella Ensemble zu vertonen: der Titel des Stückes entstammt der 3. Strophe des Gedichts.
Die Stimmen bewegen sich im Rahmen einer Fantasie-Klangwelt: surrealistische Momente entstehen und werden weiter umgeformt. Die Kausalität zwischen den einzelnen Klangereignissen wird weiterverfolgt: dadurch entsteht eine feine, zerbrechliche Beziehung zwischen den einzelnen Teilen. G.I. mit Anna Palimina, Katharina Salden, Bernadette Beckermann, Jonas Finger, Cornelius Uhle, Felix Schwandtke

Verborgene Landschaften (2014) für Violine solo
aufgeführt am: 08.12.2022 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Biliana Voutchkova, Violine bei re-sonanz 2022

In meinem Stück Verborgene Landschaften für Violine solo (2014) habe ich versucht besondere Bereiche zu berühren, deren Kausalität sich in den kleinsten Klangpartikeln verbirgt. Im I. Satz, Corrente verbinden sich Klangfarben mit Bewegungsimpulsen, im II. Satz, Lento tranquillo alternieren Kantilene, mikrotonale Zweistimmigkeit und flüchtige Flageoletten und im III. Satz, Presto wird eine äußerste Geschwindigkeit erreicht, die die unterschiedlichen Gruppierungen in eine berauschende Sukzession verschmelzen lässt. G.I.

Laokoon/Torsi (2002) für Octobassflöte Solo
aufgeführt am: 22.04.2010 in Potsdam sperlGalerie Zeitgenössische Kunst
im Konzert: Dialog der Künste bei intersonanzen 2010

In diesem Stück folgt die Musik keiner geradlinigen, narrativen Absicht: sie möchte nichts erzählen. Vielmehr werden hier
Zustände und Wahrnehmungen notiert. Die Komposition erzeugt einen plastischen Klangraum für mythologische Vorahnung, für Katastrophen und Konflikte und eine immer tiefer werdende ergreifende Stille.
G. Iranyi 2010

Quartett (2009) für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
aufgeführt am: 22.08.2020 in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Ensemble devotioModerna bei intersonanzen 2020

Die Musik entzieht sich jeder narrativen, gradlinearen Absicht: Sie wird nichts erzählen. Das Konzept ist von Anfang an auf zwei Dimensionen projiziert: Einerseits nimmt man die Emotionen und Gefühle des musikalischen Gestus unmittelbar war – vergleichbar dem abstrakten Expressionismus von Mark Rothko und Gerhard Richter -, andererseits weisen die feinen Netzgewebe und Klangfelder eine strenge konstruktive Schichtung auf. Die klaren diastematischen Verhältnisse werden durch Mikrointervalik und Erweiterung der Artikulation allmählich getrübt. Die angestrebte Reduktion der Mittel auf das Wesentliche wirkt gezielt auf die Steigerung der musikalischen Aussage.

Wie man zum Stein spricht… (2016) für Orgel solo
aufgeführt am: 19.08.2021 in Potsdam Nikolai-Kirche
im Konzert: Konzert Nikolaikirche bei intersonanzen 2021

Mir schwebte schon seit längerer Zeit vor, ein von Celans Radix, Matrix inspiriertes rein-instrumentales Musikstück zu komponieren. Als Titel meiner Komposition habe ich die erste Zeile dieser Dichtung übernommen. Die Musik verfolgt keine rein narrative Absicht. In der Partitur sind an einigen Stellen kurze Fragmente aus Celans Gedicht eingetragen: „vom Abgrund her“, „zugeschleuderte Heimat“, „mir im Nichts einer nacht“, „du in der Aber-nacht-Begegnete“, „wer war jenes Geschlecht, jenes gemordete…“ Diese Fragmente sollen für den Verinnerlichungsprozess des Interpreten wegweisend wirken. G.I.

InnenZeit IV a+b (2018) für Oboe, Klavier und Schlagzeug
aufgeführt am: 26.05.2018 Uraufführung in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Trio SurPlus bei intersonanzen 2018

„Zwischen 2002 – 2018 komponierte ich eine Reihe von Werken für sehr unterschiedliche Besetzungen mit dem gemeinsamen Titel „InnenZeit“. Alle diese Werke schöpfen ihre Ideen aus der Spannung zwischen der objektiv und subjektiv erlebten Zeit. Die komplette Fassung von „InnenZeit IV a und b“ lässt einen Kontrast entstehen: zwischen den brüchigen Klangspuren im Teil a (2018) und den bewegten, wechselnden Klangflächen im Teil b (2005). Das Werk ist dem Trio SurPlus gewidmet.“

Partita (2019) für Viola solo
aufgeführt am: 17.08.2023 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Mike Flemming, Viola bei re-sonanz 2023
Vier Bagatellen (2021) für Klarinette solo
aufgeführt am: 24.09.2021 Uraufführung in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Sabina Matthus-Bébié, Klarinetten bei re-sonanz 2021
Leonardo-Fragmente (2023) neue Fassung von 2022 für Mezzosopran, Flöte und Harfe
aufgeführt am: 19.05.2023 Uraufführung in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Konzert mit dem Trio ARIEL bei intersonanzen 2023

In Leonardos Denken ist die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft fließend. Dabei definiert er die Malerei als „genaue Erforschung“: der Maler schafft neue Formen, die in ihrer Struktur ähnlichen Gesetzen folgen wie die Natur selbst. Meine Textauswahl für die 6-sätzige Komposition „Leonardo-Fragmente“ folgt dem Prinzip der Vielfältigkeit in Leonardos Betrachtungen: seine Reflexionen über Schatten und Dunkelheit (I.„Beim Malen wirst Du merken…“), über der Streit des Malers mit der Natur (II. “Der Maler streitet…“) über die Anmut und Zartheit (III. “Beachte, am Abend die Zartheit der Gesichter…“), die Bewegungen der Lufts (IV. “Die Luft, die sich wie ein Fluß bewegt…“), die Zukunftsvision über eine ganz sphärische und unbewohnbare Erde (V. “Ewig sind die tiefen Grunde des Meeres…“) und die weitentfernte, kreisförmige Verbreitung des Geistes im Universum (VI. “Wasser von Wasser getroffen wirft Kreise…“).

Due Espressioni Neufassung für Ensemble
aufgeführt am: 30.05.2024 in
im Konzert: Eröffnungskonzert im Potsdam Museum bei intersonanzen 2024
Drei Sätze für Streichtrio (2008) für Violine, Viola und Violoncello
aufgeführt am: 27.05.2018 in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum U
im Konzert: Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg bei intersonanzen 2018
Sechs Bagatellen (2024) für Klarinette solo
aufgeführt am: 08.08.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Horia Dumitrache, Klarinetten bei re-sonanz 2024

2020-2024


 Weitere aufgeführte Werke von Gabriel Iranyi, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Interferenzen, Sonntag, 29. Oktober 2017, bei intersonanzen 2017

Isaac, Jorge   (*1974)    Musiker

Jorge Isaac (Blockflöten)

*1974

Jorge Isaac

Jorge Isaac (1974, Caracas) is a recorder player and founder of the Visisonor Foundation. He completed his professional training under the tutelage of Walter van Hauwe at the Conservatorium van Amsterdam in 2002. Soon after, in 2006, he was appointed principal subject teacher at the Conservatorium van Amsterdam, carrying on the famous Amsterdam Recorder School.

Jorge Isaac has been awarded several international prizes, such as the International Gaudeamus Interpreters Competition 2001 (including the special prize for ‘best use of electronics’) in The Netherlands and the Krzysztof Penderecki International Competition of Contemporary Music in Poland (2001). In 2004 he was awarded first prize at the Jur Naessens Music Award in Amsterdam with his multimedia production Mensa Secunda. In 2007 he received an Award of Distinction at the Prix Ars Electronica in Austria for his work Marionette.

As a soloist, Isaac has given a large number of performances and masterclasses the world over. He performed at internatipnal festivals and collaborated with numerous renowned musicians. Over 180 new compositions have been written especially for him, making him one of the most influential recorder players worldwide.

Jorge isaac focuses on projects in the field of early and contemporary music, his teaching activities at the Conservatorium van Amsterdam and various productions with Visisonor Media Productions.


Mitwirkung im Ensemble: "Black Pencil (NL)"
Beschreibung:

Black Pencil is a game changer band with more than a thousand years of music history as their playing field. The possibilities of a huge collection of recorders, pan pipes, viola, accordion and percussion are endless - just like the curiosity and imagination of the five musicians.
With respect, expertise, and refinement, the most beautiful music is lifted from its historical context and presented in a completely fresh light. This is how “melancholic Renaissance melodies can spiral into jazz rock à la Miles Davis” NRC.
Black Pencil initiates the challenge of composing new works and inspires leading Dutch composers such as Roderik de Man, Martijn Padding, Klas Torstensson, Calliope Tsoupaki, Yannis Kyriakides, Aart Strootman, Klaas de Vries, and Kate Moore. From abroad, works are contributed by composers like Wim Henderickx, Moritz Eggert, and emerging composers with a wide range of cultural backgrounds. To date, 450 new pieces have been composed for the ensemble, and it awards several composition prizes.
In 2010 — the year of its founding — Black Pencil gave its debut concert at the Concertgebouw in Amsterdam and performed several world premieres at the Istanbul European Capital of Culture. Since then, the ensemble has become a welcome guest in classical venues, as well as on stages and at festivals in the Netherlands, Germany, Austria, Spain, Ireland, Turkey, Denmark, Indonesia, and Venezuela.
Black Pencil curates its own concert series in Amsterdam and Almere, and collaborates with Land Art Flevoland and Schokland UNESCO World Heritage. Recent projects bring the ensemble together with the worlds of virtual reality, theater, dance, and land art.
Several of their albums have been highly praised by the international press. NRC wrote about La Volta: "The sonic beauty of the original arrangements is delightful." Accordions Worldwide lauded Buffoni: "Beautiful, superlative, and unparalleled!" Regarding the album Come Out, Caioni, Klassik Heute stated: "An immense tonal imagination. So much artistic vision throughout, Black Pencil, with its fiery arrangements, rises above any group. Here, old music becomes something entirely new."
Black Pencil is supported as a legal entity by the Performing Arts Fund NL, the Municipality of Almere, and the Province of Flevoland.
"Contrasting, diverse, adventurous, grotesque, and surprising" (Opus Klassiek) – surrender yourself to the virtuoso originality of Jorge Isaac, Matthijs Koene, Esra Pehlivanli, Marko Kassl, and Enric Monfort.




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